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14.09.2016 | News-Bericht

Aus der Serpentine geschleudert: Motorrad kollidiert mit Pkw

  • Pilot Günter Eigenbrodt landet den Hubschrauber unterhalb der Serpentinen im Tal.
    Pilot Günter Eigenbrodt landet den Hubschrauber unterhalb der Serpentinen im Tal.

Schwungvoll schmiegt sich die Straße ins Donautal bei Beuron: Schier endlose Serpentinen, eingerahmt von dichtem Wald. Die Ruhe der Natur wird durch Motorengeräusche durchbrochen. An diesem Sommerwochenende sind viele Motorradfahrer auf der Strecke unterwegs. Sie legen sich in die Kurven und genießen immer wieder die sagenhafte Aussicht ins Tal.

Auch ein 23-jähriger Biker fährt mit seinem Zweirad die unzähligen Kurven, gut die Hälfte der Strecke ins Tal liegt hinter ihm. Dann eine Rechtskurve bergabwärts, der Radius wird immer enger, er verschätzt sich. Der Motorradfahrer kommt auf die Gegenfahrbahn, mit einem ohrenbetäubenden Knall kollidiert er mit einem entgegenkommenden Pkw. Das Motorrad rutscht von der Straße, er bleibt verletzt liegen.

In Friedrichhafen startet unmittelbar nach dem Unfall der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung. „Auf der kurvigen Strecke passieren immer wieder Unfälle mit Motorradfahrern. Wir kennen die Gegend und wussten so bereits in der Luft, dass eine Landung aufgrund der engen Straßen nur ober- oder unterhalb der Serpentinen möglich war. Wir entschieden uns für eine Landung im Tal“, erzählt Pilot Günter Eigenbrodt. Als Notarzt Dr. Vogel und Rettungsassistent Stephan Klötzer bei dem Verunglückten eintreffen, stellen sie einen offenen Bruch des Überschenkels und eine ausgerenkte Schulter fest. Sie stillen die Blutung, fixieren seine Schulter und verabreichen ihm Mittel gegen seine starken Schmerzen. „Notarzt und Rettungsassistent entschieden sich dazu, den Patienten mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Sigmaringen zu transportieren. Notarzt Dr. Vogel begleitete den Schwerverletzten auf diesem Weg. Nachdem der Patient den Klinikärzten übergeben wurde, flogen wir gemeinsam mit unserem Notarzt am späten Nachmittag an unsere Station am Bodensee zurück“, so der Pilot.

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