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15.12.2016 | News-Bericht

Auto rammt Radlader

  • Die Besatzung von Christoph Nürnberg war schnell zur Stelle, um einen Autofahrer zu versorgen und in eine Klinik zu fliegen, der frontal mit einem Radlader zusammen gestossen war.
    Die Besatzung von Christoph Nürnberg war schnell zur Stelle, um einen Autofahrer zu versorgen und in eine Klinik zu fliegen, der frontal mit einem Radlader zusammen gestossen war.

Ein Moment der Unachtsamkeit, ein kleiner Fahrfehler oder auch nur ein tragischer Zufall können im Straßenverkehr gravierende Folgen haben. Dies musste vor kurzem auch ein junger Autofahrer erfahren, als er auf einer Bundesstraße nahe Abenberg im Landkreis Roth frontal mit einem Radlader zusammen stieß.

Das schwere Baufahrzeug wurde dabei kaum beschädigt, der PKW des jungen Mannes jedoch komplett zerstört. Nun tickte die Uhr, denn der lebensgefährlich verletzte Fahrer war im Wrack seines Wagens eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Während die Feuerwehrleute mit routinierten Handgriffen das Dach des Autos zügig abtrennten, landete Christoph Nürnberg neben der Einsatzstelle. Der bodengebundene Notarzt hatte die Luftretter nachalarmiert, da nur eine schnellstmögliche Versorgung in einem Traumazentrum das Leben des Autofahrers retten konnte.

Kurz nachdem Hubschraubernotarzt Dr. Peter Krebs und Rettungsassistent Michael Junghans beim Patienten ankamen, konnte dieser aus dem Wrack befreit und auf die Hubschraubertrage gelegt werden. Die Hubschrauberbesatzung und ihre bodengebundenen Kollegen legten den jungen Patienten in Narkose und intubieren ihn. Er wurde an die Geräte des Hubschraubers angeschlossen, um die Herzfrequenz, die Sauerstoffsättigung des Blutes und den Blutdruck zu überwachen. Die Notärzte versorgten die schweren Verletzungen, während der Rettungsassistent alles für den Transport ins Krankenhaus vorbereitete.

Pilot Simon Lehrich blieb derweil beim Hubschrauber und wartete auf das Signal seiner Kollegen, die Triebwerke wieder anzulassen. Als der stabilisierte Patient in den Hubschrauber eingeladen war, nahmen Notarzt und Rettungsassistent an seiner Seite Platz, um ihn während des Flugs zu überwachen. Wenig später setzte die rot-weiße H 145 am Klinikum Nürnberg auf und der Patient wurde den Ärzten des Schockraums übergeben.

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