17.10.2018 | News-Bericht

Autofahrerin kommt von der Straße ab

  • Auf dem Weg zum Einsatz: Christoph 42. Symbolbild.
    Auf dem Weg zum Einsatz: Christoph 42. Symbolbild.

Die Gemeinde Brammer im Kreis Rendsburg-Eckernförde verdankt ihren Namen dem mittelniederdeutschen Wort „Brambere“. Das bedeutet Brombeere, kann aber auch für Gesträuch oder Dornengesträuch stehen. Eine passende Bezeichnung für das rund 400 Einwohner zählende Dorf, umfasst dieses doch einige Waldgebiete. In einem solchen verunglückte kürzlich eine Autofahrerin mit ihrem wenige Monate alten Baby. Auf einer Landstraße kam der Wagen der 27-Jährigen von der Fahrbahn ab und steuerte in einen Graben. Auf dem Rücksitz befand sich das Kind der Frau, das den Unfall unbeschadet überstand. Seine Mutter hatte hingegen weniger Glück und verletzte sich.

Die Dunkelheit war schon angebrochen, als sich die Rendsburger Crew der DRF Luftrettung – bestehend aus den Piloten Dirk Kugel und Michael Friedberg, Hubschraubernotarzt Dr. Malte Huber sowie Notfallsanitäter Thomas Osterbrink – auf den Weg nach Brammer machte, um der jungen Mutter zu helfen. Nachdem das Team über der Unglücksstelle ankam, setzten Kugel und Friedberg die Maschine der DRF Luftrettung auf der Fahrbahn auf. Diese wurde von der bereits anwesenden Feuerwehr optimal ausgeleuchtet. Der bodengebundene Rettungsdienst war ebenfalls schon vor Ort.

Huber und Osterbrink liefen nach der Landung von Christoph 42 sofort zu der Autofahrerin. „Sie hatte sich aber nur leicht verletzt, es war nichts Schwerwiegendes“, berichtet Pilot Michael Friedberg. Die medizinische Besatzung von Christoph 42 stellte die Verdachtsdiagnose auf ein Hochrasanztrauma und versorgte die Frau gemeinsam mit den bodengebundenen Kollegen.

Im Rettungswagen wurde die 27-Jährige kurz darauf zum Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster gebracht, in dem die weitere medizinische Versorgung der Patientin erfolgen sollte. Zwar kehrte das vierköpfige Rendsburger Team der DRF Luftrettung nach dem Einsatz um kurz vor 21 Uhr zur Station zurück, der nächste sollte die Besatzung aber schon wenig später nach Sylt führen.

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