10.07.2019 | News-Bericht

Bäuerin stürzt von Hebebühne

  • Ein rot-weißer Hubschrauber der DRF Luftrettung steht bei Sonnenuntergang auf einem Feldweg
    Mit dem Hubschrauber können Patienten oftmals schneller und schonender als durch den bodengebundenen Rettungsdienst in eine für sie geeignete Klinik transportiert werden.

Markt Lauterhofen im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt: 3.882 Einwohner leben in der ländlich geprägten Gemeinde, die idyllisch am Fluss Lauterach liegt. Auf einem Hof in dem beschaulichen Ort will eine Landwirtin vergangene Woche die Holzverkleidung ihres Stalls neu streichen. Um ihre Arbeit verrichten zu können, benutzt die 61-Jährige eine Hebebühne, die auf einem Traktor montiert ist. Doch dann verliert die Frau das Gleichgewicht und stürzt etwa zwei Meter zu Boden. „Unklar war, ob sie hierbei die Holzpaletten oder Steinplatten traf“, erläutert Christoph-Regensburg-Pilot Georg Fuhrmann. Mit seinem Team wird er sogleich von der Leitstelle alarmiert, weil die Bäuerin sich bei dem harten Aufprall am Rücken verletzt hat.

Rasch besteigen Fuhrmann und seine Crewkollegen – ein Hubschraubernotarzt sowie ein Rettungsassistent – die rot-weiße H 145 und fliegen ins 54 Kilometer Luftlinie entfernte Lauterhofen. Als sie an der Einsatzstelle eintreffen, sind bereits der bodengebundene Rettungsdienst und mehrere Ersthelfer vor Ort, die sich um die Landwirtin kümmern. Fuhrmann landet die Maschine der DRF Luftrettung auf dem Hof, so dass das medizinische Team von Christoph Regensburg aussteigen und die Patientin umgehend versorgen kann.

Die Rückenverletzungen der 61-Jährigen erfordern einen schnellen und schonenden Transport in eine geeignete Spezialklinik, in der weitere Diagnose- und Behandlungsschritte eingeleitet werden können. Daher wird die Gestürzte behutsam auf einer speziellen Trage fixiert, die zur Stützung der Wirbelsäule dient, und in den Hubschrauber der DRF Luftrettung eingeladen. Erneut startet Fuhrmann die Triebwerke der H 145 und macht sich mit seinen Kollegen und der Patientin auf den Weg zum Universitätsklinikum Regensburg. Nach einer knappen Viertelstunde erreichen die bayerischen Luftretter schon das Krankenhaus der Maximalversorgung und übergeben die Lauterhofenerin den weiterbehandelnden Ärzten. So zeigt sich, dass Christoph Regensburg bei dem Transport des Unfallopfers einen klaren Zeitvorteil hatte: Der bodengebundene Rettungsdienst hätte für die Fahrtstrecke voraussichtlich ungefähr eine Stunde benötigt.

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Insgesamt drei Hubschrauber waren im Einsatz, darunter auch Christoph Regensburg der DRF Luftrettung. Symbolbild.
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