12.08.2019 | News-Bericht

Bautzener Station der DRF Luftrettung präsentiert sich bei den Flugtagen

  • Beliebt bei Groß und Klein: Unser Rettungshubschrauber samt Crew.
    Beliebt bei Groß und Klein: Unser Rettungshubschrauber samt Crew.
  • Seit Januar 2019 betreibt die DRF Luftrettung die Station in Bautzen - und zum ersten Mal nahm sie an den Flugtagen teil.
    Seit Januar 2019 betreibt die DRF Luftrettung die Station in Bautzen - und zum ersten Mal nahm sie an den Flugtagen teil.

Seit 2004 finden die Flugtage in Bautzen statt, in diesem Jahr war die dortige Station der DRF Luftrettung das erste Mal dabei. 13.000 Zuschauer kamen Samstag und Sonntag auf das Gelände des ehemaligen Militärflughafens, informierten sich über die Arbeit der DRF Luftrettung.

Im Eventzelt des Förderverein DRF e.V. konnten Interessierte mit der VR-Brille einen virtuellen Hubschrauberflug unternehmen und ihr Wissen in Sachen Notfallhilfe testen. Größter Anziehungspunkt war der Rettungshubschrauber des Typs H 145, der mit einer Rettungswinde ausgestattet ist. Pilot Pascal Roth und Notfallsanitäter Kaj Jende beantworteten unzählige Fragen zur Ausstattung, Ausbildungsmöglichkeiten und dem Einsatzgebiet. So ist ,,Christoph 62“ der einzige Rettungshubschrauber in Sachsen, der rund um die Uhr eingesetzt werden kann – also auch nachts zu Rettungseinsätzen startet.

Patient Max sagt Danke

Während Pascal Roth und Kaj Jende Rede und Antwort standen, waren die Kollegen der Bautzener Station der DRF Luftrettung im Dauereinsatz. Besonders erfreulich war das Treffen mit Max, der am Samstag den Stand besuchte. Der 19-jährige Auszubildende hatte im Mai einen schweren Arbeitsunfall im Schweinestall, bei dem ihm beide Zeigefinger zerquetscht wurden. Mit „Christoph 62“ wurde Max direkt in die Uniklinik Dresden geflogen. „Ich bin dem Team sehr dankbar, dass es mir so schnell geholfen hat. Dadurch konnten beide Finger gerettet werden. Ich bin heute hierhin gekommen, um mich persönlich zu bedanken“, erzählt Max Günzel. „Über solche Rückmeldungen freuen wir uns natürlich sehr“, erklärt Pascal Roth, „denn wir erfahren selten, was aus unseren Patienten wurde. Umso schöner ist es, dass bei Max alles gut ausgegangen ist.“

Wiedersehen mit Max, den die Bautzner Luftretter wenige Monate zuvor in die Uniklinik Dresden flogen.

Im Vordergrund die H 145. im Hintergrund das Eventzelt des DRF e.V..

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