21.10.2016 | News-Bericht

Besatzung des RK-2 rettet Frau aus 2.000 Metern Höhe

  • Einsatz im Hochgebirge für RK-2 der ARA Flugrettung.
    Einsatz im Hochgebirge für RK-2 der ARA Flugrettung.
  • Einsatz im Hochgebirge für RK-2 der ARA Flugrettung. Symbolbild.
    Einsatz im Hochgebirge für RK-2 der ARA Flugrettung. Symbolbild.

Viele Wanderer zieht es im Herbst in die Berge. Die Temperaturen sind dann moderat und das Licht schimmert weich und golden. Die körperliche Anstrengung einer Bergwanderung sollte man jedoch nicht unterschätzen, eine gute Grundfitness ist erforderlich, wenn man mehrere hundert Höhenmeter am Tag gehen möchte. Überanstrengt hatte sich Ende September möglicherweise eine 58 Jahre alte Portugiesin, die gemeinsam mit Angehörigen in den Lechtaler Alpen unterwegs war. Im Aufstieg zum Bichlbächler Jöchle bekam sie plötzlich Atemnot, Übelkeit und Schmerzen in der Brust und benötigte so schnell wie möglich einen Notarzt. Doch der konnte, fernab jeder Infrastruktur auf rund 2.000 Metern Höhe, nur eingeflogen werden: Alarm für die Besatzung der ARA Flugrettung in Reutte. Wenige Flugminuten nach der Alarmierung durch die Leitstelle Tirol hatte die Crew die Einsatzstelle im Steilhang entdeckt. Da der Pilot in dem steilen Gelände nicht landen konnte, wurden Notarzt und Flugretter per Winde zur Patientin hinabgelassen. Während Pilot Jörg Straub die Maschine im Schwebeflug über der Einsatzstelle hielt, legte die medizinische Besatzung am Boden die Frau in einen Bergesack, dann wurde sie gemeinsam mit dem Notarzt zu einem Zwischenlandeplatz geflogen. Während Dr. Stephan Schreieck die Patientin versorgte, holte der Pilot den Flugretter wieder an der Einsatzstelle ab. So konnte wertvolle Zeit gespart werden, denn nach einem Herzinfarkt sollte schnellstmöglich mit einer entsprechenden Behandlung begonnen werden. Am Zwischenlandeplatz eingetroffen wurde die Patientin sofort in den Hubschrauber verbracht und nach nur fünf Flugminuten den Ärzten des Bezirkskrankenhauses Reutte übergeben. 

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