28.08.2018 | News-Bericht

Bienenstich wird zum Alarmierungsgrund für Suhler Luftretter

  • Christoph 60 wird zu einem Waldbad alamiert - ein Besucher reagiert allergisch auf einen Bienenstich (Symbolbild)
    Christoph 60 wird zu einem Waldbad alamiert - ein Besucher reagiert allergisch auf einen Bienenstich (Symbolbild)

Solch ein Sommertag im Freibad kann herrlich sein! Blauer Himmel, die Sonne lacht, und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke lassen sich mit einer Abkühlung im Wasser ohnehin am besten aushalten.

So genoss vor gut einer Woche auch ein 53-Jähriger seine Freizeit im Waldbad Römhild. Eine ein Hektar große Spiel- und Liegewiese und ein von Quellwasser gespeistes Schwimmbecken bieten dort eine angenehme Umgebung.

Doch leider rufen viele Menschen und die von ihnen häufig unter freiem Himmel genossenen süßen Speisen und Getränke auch manches Insekt auf den Plan. So geschah es, dass der Mann beim Verzehr von Lebensmitteln eine Biene in den Hals bekam, die aufgrund der Enge zustach. Eine heftige allergische Reaktion war die ernste Folge. Es entstand sehr schnell eine große Schwellung im Hals des Badegastes, die die Atmung bedrohlich einzuschränken drohte.

Der Schwimmmeister des in Südthüringen gelegenen Waldbades leistete unverzüglich Erste Hilfe und kühlte die Schwellung. Doch diese Maßnahme reichte bei weitem nicht aus, die ernste Lage zu entschärfen. Die Rettungsleitstelle entsandte darum Christoph 60 aus Suhl nach Römhild. Pilot Martin Hannig, Notärztin Monika Stief und Rettungsassistent Tobias Strom trafen dort mit dem rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung als erstes Rettungsmittel in weniger als zehn Minuten ein. Die Hubschraubernotärztin gab dem 53-jährigen Patienten gleich nach der Landung Medikamente, die eine weitere allergische Reaktion und die einhergehende Schwellung unterbanden. „Zur anschließenden Behandlung wurde der Patient von uns ins Klinikum Suhl geflogen“, berichtet Pilot Hannig vom erfolgreichen Abschluss des wegen eines kleinen Insekts erforderlichen Einsatzes.

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