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28.09.2017 | News-Bericht

Biker stößt mit PKW zusammen

  • Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt ein Radfahrer, als er mit einem Auto zusammen stieß.
    Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt ein Radfahrer, als er mit einem Auto zusammen stieß.

Herrliches Wetter und eine abwechslungsreiche Route: beste Bedingungen für eine gute Radtour. Keinen guten Ausgang allerdings nahm der Trip, der einen Fahrradfahrer jüngst durch das thüringische Treffurt führte. Der Mann war mit einem E-Bike an einer für andere Verkehrsteilnehmer unübersichtlichen Stelle auf dem Radweg unterwegs, was zu einem verhängnisvollen Unfall führte: Ein aus einer Nebenstraße einbiegender Smartfahrer sah den Radfahrer zu spät, konnte ihm nicht mehr ausweichen und erfasste den Mann. Während der PKW-Fahrer unverletzt blieb, erlitt der Biker bei dem Sturz auf den Asphalt ein schweres Schädelhirntrauma.

Da zum Zeitpunkt des Unglücks in der Umgebung kein Notarzt verfügbar war, wurde Christoph 44 von der nahe gelegenen Station Göttingen der DRF Luftrettung alarmiert. „Wir waren zügig am Einsatzort, um den Patienten aufzunehmen“, erinnert sich Pilot Mathias Mader, der gemeinsam mit Hubschraubernotarzt Dr. Hauke Janssen und Rettungsassistent Christian Schulze dem Unfallopfer zur Hilfe kam. Bei dem Eintreffen der Crew an der Unglücksstelle war bereits der bodengebundene Rettungsdienst vor Ort, der sich des Zweiradfahrers angenommen hatte. Janssen führte daraufhin die Versorgung des verletzten Mannes durch.

Gemeinsam mit den bodengebundenen Einsatzkräften bereitete die Besatzung von Christoph 44 den schwer verletzten Radler auf den Lufttransport vor und machte sich dann unverzüglich auf den Weg nach Göttingen. Knapp 20 Minuten, nachdem der rot-weiße Rettungshubschrauber vom Unfallort abhob, erreichte die Crew das Göttinger Universitätsklinikum, in dem die Hirnverletzungen des Patienten vom dortigen Ärzteteam umgehend weiterbehandelt wurden.

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