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13.03.2018 | News-Bericht

Blitzgeburt neben der Autobahn

  • Sehr eilig hatte es ein kleines Mädchen kürzlich auf die Welt zu kommen. Die Luftretter aus Regensburg waren gerade noch rechtzeitig zur Stelle und betreuten die Geburt.
    Sehr eilig hatte es ein kleines Mädchen kürzlich auf die Welt zu kommen. Die Luftretter aus Regensburg waren gerade noch rechtzeitig zur Stelle und betreuten die Geburt.

Zufrieden schläft die kleine Pauline Sophie im Arm ihrer Mama. Erst vor wenigen Tagen kam das Mädchen völlig unerwartet im Auto seiner Eltern, auf dem Weg in die Klinik, zur Welt. Die Crew, die das Neugeborene und dessen glückliche Mutter erstversorgte, gehört zur Regensburger Station der DRF Luftrettung. Christoph Regensburg ist an jenem kalten Märztag vor Ort, damit das Baby unter medizinischer Betreuung entbunden werden kann. 

„Wir kamen gerade von einem Einsatz in Deggendorf, als wir um 14:02 Uhr im Landeanflug auf die Station erneut alarmiert wurden“, erinnert sich Notfallsanitäter Robert Weißflog, der mit seinen Kollegen, Pilot Franz Ahollinger und Notarzt Dr. Christoph Unterbuchner, unterwegs war. „Drohende Geburt“, hieß es von der Leitstelle. Sofort änderte Ahollinger den Kurs, steuerte stattdessen den Einsatzort an, eine Kreuzung kurz vor der Autobahn-Auffahrt Rosenhof (A3). Dort stand schon, die rot-weiße H 145 zu sich winkend, der Vater des Kindes neben dem Auto, in dem seine Frau gerade gebar. 

Pilot Ahollinger konnte Christoph Regensburg direkt neben dem Pkw der jungen Familie landen. In Sekundenschnelle waren Weißflog und Dr. Unterbuchner bei der Mutter. „Das Köpfchen war zu dem Zeitpunkt schon ein wenig zu sehen! Unser Notarzt hat das Kind dann entbunden, ich habe die Nabelschnur durchtrennt“, berichtet Robert Weißflog. In nur drei Minuten war Pauline Sophie geboren. Inzwischen war auch der bodengebundene Rettungsdienst vor Ort. Unterbuchner versorgte die Mutter im Rettungswagen, während sich Weißflog um das Baby kümmerte. Schließlich begleitete der Hubschraubernotarzt die 28-Jährige und ihren Säugling im Rettungswagen zur Regensburger Klinik St. Hedwig, ein Transport in der H 145 war wegen der anstehenden Nachgeburt nicht sinnvoll. Den Hubschrauber nutzten indes Robert Weißflog und Franz Ahollinger zur Rückkehr auf die Station. 

„Ich war schon öfters bei der ein oder anderen Geburt dabei, aber dass es so schnell geht, habe ich noch nicht erlebt!“, schildert der Notfallsanitäter, noch immer ganz baff von dem ungewöhnlichen Ereignis – das glücklicherweise einen positiven Ausgang nahm. „Gestern noch habe ich die Familie im Krankenhaus besucht. Die Eltern sind natürlich noch einigermaßen ,geflasht‘ nach dieser Sache, aber es geht allen sehr gut!“, freut sich Weißflog wenige Tage nach der spannenden Geburt. 

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Schwer zu erreichen: Der Patient lag in acht Metern Höhe im Giebelbereich eines Schrägdachs, welches nur über Baugerüste zugänglich war.
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