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23.03.2018 | News-Bericht

Bremer Luftretter mit neuem Reanimationsgerät ausgestattet

  • Gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr trainierte die Bremer Besatzung den Einsatz des neuen Reanimationsgeräts Corpuls cpr. (Foto: Florian Kater)
    Gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr trainierte die Bremer Besatzung den Einsatz des neuen Reanimationsgeräts Corpuls cpr. (Foto: Florian Kater)
  • Das Gerät ist schnell und flexibel am Patienten einzusetzen und ermöglicht eine unterbrechungsfreie und leitliniengerechte Reanimation. (Foto: Florian Kater)
    Das Gerät ist schnell und flexibel am Patienten einzusetzen und ermöglicht eine unterbrechungsfreie und leitliniengerechte Reanimation. (Foto: Florian Kater)
  • Als einziger Hubschrauber in der Region kann „Christoph Weser“ ab sofort Patienten unter Reanimation fliegen. (Foto: Florian Kater)
    Als einziger Hubschrauber in der Region kann „Christoph Weser“ ab sofort Patienten unter Reanimation fliegen. (Foto: Florian Kater)

Seit 21 Jahren ist der rot-weiße Hubschrauber der DRF Luftrettung täglich über den Dächern der Hansestadt Bremen und in der Region im Einsatz, um Intensivtransporte zwischen Kliniken und Notfalleinsätze durchzuführen. Künftig kann die Bremer Besatzung dabei auf ein neues medizinisches Gerät zurückgreifen. Dr. Florian Reifferscheid, leitender Arzt des Stationsverbunds Nordwest der DRF Luftrettung, schulte die medizinische Besatzung von „Christoph Weser“ und die Flughafenfeuerwehr zunächst in der Theorie, anschließend im praktischen Umgang mit dem neuen Reanimationsgerät Corpuls cpr: „Der Corpuls cpr ist schnell und flexibel am Patienten einzusetzen und ermöglicht eine unterbrechungsfreie und leitliniengerechte Reanimation gemäß den ERC/AHA-Richtlinien.“ Da sich die Bremer Station direkt am Flughafen befindet und die Luftretter auch vermehrt zu Notfällen an den Flughafen alarmiert werden, wurde der Einsatz des Geräts gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr trainiert.

„Mit der Einführung des Reanimationsgeräts in Bremen können wir ab sofort Patienten unter Reanimation schnell und schonend fliegen, was bisher nicht möglich war“, erklärte Karl Gröling, leitender Notfallsanitäter der Station. Durch das Gerät gewinne der Notarzt zudem Zeit und Platz, sich auf andere medizinischen Maßnahmen zu konzentrieren.

Damit ist „Christoph Weser“ der einzige Hubschrauber in der Region Bremen, der ein vergleichbares Gerät zur mechanischen Unterstützung der Herzdruckmassage bei laufender Reanimation standardmäßig an Bord hat.

Die Bremer Station der DRF Luftrettung

Am 1. September 1996 übernahm die DRF Luftrettung den Betrieb der Station Bremen. Seitdem wird der rot-weiße Hubschrauber für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken alarmiert. Zusätzlich steht er auch als schneller Notarztzubringer bei Notfällen zur Verfügung. Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 8 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Orte im Umkreis von 60 Kilometern können die Luftretter in maximal 15 Flugminuten erreichen. Neben dem Bremer Stadtgebiet wird der rot-weiße Hubschrauber für Notfalleinsätze auch in die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg, Stade, Cuxhaven, Bremerhaven, Ammerland, Delmenhorst, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Ostfriesland alarmiert. Auch für die Bewohner und Urlauber auf den nord- und ostfriesischen Inseln ist „Christoph Weser“ unverzichtbar geworden.

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