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06.10.2016 | News-Bericht

Bremer Luftretter treffen rot-weißen Learjet am Flughafen Hamburg

Die Hubschrauber der DRF Luftrettung können in kürzester Zeit große Distanzen zurücklegen. Die Piloten müssen jedoch stets die Treibstoffanzeige im Blick haben, um genügend Kerosin zu  haben, auch für einen möglichen Folgeeinsatz. So auch heute, als die Bremer Besatzung der DRF Luftrettung zunächst ins Zentralklinikum Bremen-Mitte alarmiert wurde. „Ein Patient war dort aufgrund einer Hirnblutung operiert worden und sollte nun zurück in Heimatnähe gebracht werden, ins etwa 70 Kilometer entfernte Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch“, berichtet Pilot Ingo Reckermann.

Kaum war dieser Patient in Sanderbusch übergeben, erhielten Ingo Reckermann, Notfallsanitäter Karl Gröling und Notarzt Philipp Mävers direkt vor Ort den nächsten Einsatz: „Ein Mann mit einer Querschnittslähmung musste ins rund 130 Kilometer entfernte BG Klinikum Hamburg transportiert werden. Das Klinikum ist auf Querschnittspatienten spezialisiert“, so der Bremer Pilot. „Nach der Übergabe legten wir einen Tankstopp am Hamburger Flughafen ein. Schon beim Landeanflug entdeckte ich dort unseren Learjet, der normalerweise am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden steht. Von dort starten die Kollegen zu weltweiten Einsätzen, um im Ausland verletzte oder erkrankte Patienten zurückzuholen.“

Die Besatzung des rot-weißen Ambulanzflugzeugs der DRF Luftrettung war erst wenige Minuten zuvor in Hamburg gelandet. Ein Mann aus Deutschland war in Frankreich von einem Baugerüst gestürzt und in eine Klinik gebracht worden. Da eine Rückholung medizinisch notwendig wurde, waren die Luftretter nach einem Arzt-zu-Arzt-Gespräch nach Nantes geflogen, um den Patienten abzuholen und ihn medizinisch betreut nach Hamburg zu fliegen.

Während der Bremer Hubschrauber nach dem Tankstopp zur Station zurückkehrte, ging es für die Besatzung des Learjets weiter nach Italien, um einen weiteren Patienten aufzunehmen und anschließend nach München zu transportieren.

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