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28.11.2016 | News-Bericht

Busfahrer erleidet Herzinfarkt

  • Innerhalb weniger Minuten erreicht die Besatzung des Rettungshubschraubers den Patienten. (Symbolbild)
    Innerhalb weniger Minuten erreicht die Besatzung des Rettungshubschraubers den Patienten. (Symbolbild)

Auf Deutschlands Autobahnen sind sie mittlerweile zahlreich unterwegs: die Fernbusse. Von Mailand nach München, von Berlin nach Bremen, von Dresden nach Düsseldorf. Meist bis auf den letzten Platz besetzt. Musik hörend, lesend und sich unterhaltend haben alle ein gleiches Ziel: Möglichst bald ankommen. So auch ein Fernreisebus auf der A9. Unvermittelt steuert der Busfahrer auf einmal einen Rastplatz an. Was die Fahrgäste in diesem Moment noch nicht wissen: Der Mann hinter dem Steuer erleidet gerade einen Herzinfarkt. Dennoch bringt der Fahrer den Bus sicher auf dem Rastplatz zum Stehen und setzt sofort einen Notruf ab.

Kurz darauf schrillt in der Luftrettungsstation Bad Berka der Alarm. Mit diesem vertrauten Signalton startet für die Besatzung der dritte Einsatz des Tages. Sofort eilen Pilot, Notarzt und Rettungsassistent zum rot-weißen Rettungshubschrauber. Perfekt eingespielt koordinieren sie gemeinsam Start, Flug und Landung. „Vor allem die Landung erforderte dieses Mal viel Zusammenarbeit innerhalb der Besatzung und fliegerische Erfahrung, da auf dem Rastplatz reger Betrieb herrschte und wir direkt auf der Wiese neben dem Bus aufsetzen mussten“, erzählt Pilot Michael Jansen. Gekonnt meistern die Luftretter diese Aufgabe. So gelangen Notarzt und Rettungsassistent wenige Minuten nach der Alarmierung zu dem erkrankten Busfahrer und seine medizinische Versorgung übernehmen. Nachdem sein Zustand stabilisiert ist, nehmen ihn die Luftretter an Bord von Christoph Thüringen auf, um ihn so schnell wie möglich in eine Spezialklinik zu fliegen. „Der Busfahrer hat mit seinem Stopp sehr umsichtig und verantwortungsvoll reagiert“, erzählt Pilot Michael Jansen. „Auch die Fahrgäste lobten sein Verhalten und waren froh, dass wir ihm als Luftretter so schnell helfen konnten.“ So kann der Mann wenig später zur weiteren Behandlung an das Personal in der Zentralklinik Bad Berka übergeben werden.

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