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02.03.2017 | News-Bericht

Christoph 45 viermal hintereinander im Allgäu im Einsatz

  • Vier verletzte Skifahrer an einem Tag versorgte die Besatzung von Christoph 45 der DRF Luftrettung kürzlich im Allgäu.
    Vier verletzte Skifahrer an einem Tag versorgte die Besatzung von Christoph 45 der DRF Luftrettung kürzlich im Allgäu.
  • Im Notfall muss es schnell gehen. Vor allem in abgelegenen Regionen bringt der Hubschrauber der DRF Luftrettung unschlagbar schnell notärztliche Hilfe.
    Im Notfall muss es schnell gehen. Vor allem in abgelegenen Regionen bringt der Hubschrauber der DRF Luftrettung unschlagbar schnell notärztliche Hilfe.

Sonne, Piste, Skivergnügen – was braucht man mehr, mag sich so mancher Skifahrer denken. Für vier Wintersportler war die Sache kürzlich leider nicht so einfach. Sie verletzten sich beim Skifahren nämlich so schwer, dass Christoph 45, der in Friedrichshafen stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung, zum Einsatz kam.

Um die Mittagszeit wurde die Crew um Pilot Günter Eigenbrodt zum ersten Mal ins Allgäu alarmiert. Am Hündlelift bei Oberstaufen hatte sich ein älterer Mann bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer schwer verletzt. Notarzt Michael Walter und Rettungsassistent Markus Blume untersuchten den Verletzten und bereiteten ihn für den Transport an Bord der EC 135 vor.

Noch am Krankenhaus Immenstadt, in das die Besatzung den Mann gebracht hatte, erhielt sie die nächste Alarmierung. Zurück ins Allgäu, dieses Mal in das Skigebiet Schlipfhalden. Auch hier benötigte ein älterer Mann nach einem Skiunfall notärztliche Hilfe. Die Untersuchung zeigte, dass der Verletzte schnellstmöglich in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Hubschraubernotarzt und Rettungsassistent verabreichten dem Mann Schmerzmittel und schienten seine Verletzungen. Dann startete der Pilot den Hubschrauber, zog ihn hoch in den Himmel über dem Allgäu und nahm Kurs auf Immenstadt.

Günter Eigenbrodt fasst zusammen: „Wir sind mitten in der Skisaison, das merken auch wir. Gerade werden wir häufig auf die Pisten im Allgäu gerufen. Der Hubschrauber bietet hier einen entscheidenden Zeitvorteil, denn die Hänge sind häufig nur mit dem Schneemobil zu erreichen. Mit Christoph 45 können wir die Patienten schnell erreichen und dann auch schnell zur weiteren Versorgung in ein für sie optimal geeignetes Krankenhaus fliegen."

Von Immenstadt ging es zum dritten Einsatz zur Mittelstation Bolsterlang, der vierte führte die Besatzung nochmals in die Nähe von Oberstdorf, zur Talstation des Steibis. Die Besatzung versorgte beide Patienten und flog sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

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