06.06.2019 | News-Bericht

Christoph 53 fliegt achtjähriges Unfallopfer zur Uniklinik

  • Schnelle Hilfe durch die DRF Luftrettung für einen Achtjährigen: Christoph 53 fliegt in den Odenwald.
    Schnelle Hilfe durch die DRF Luftrettung für einen Achtjährigen: Christoph 53 fliegt in den Odenwald.

Soeben hat die Crew von Christoph 53 einen Verlegungseinsatz in Bad Kissingen beendet, da alarmiert die Leitstelle Mosbach die Mannheimer Luftretter erneut: In Schollbrunn, einem Ortsteil der Gemeinde Waldbrunn, hat sich kurz zuvor ein Verkehrsunfall ereignet. Bei diesem geriet ein 18-jähriger Seat-Fahrer in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, so berichtet das Polizeipräsidium Heilbronn, streifte einen entgegenkommenden Fiat und prallte anschließend frontal gegen einen BMW. In diesem befindet sich zu dem Zeitpunkt eine Familie mit zwei Kindern. Bei einem von ihnen, einem achtjährigen Jungen, besteht der Verdacht auf schwere Verletzungen. Um ihn und weitere, leichter verletzte Unfallopfer kümmert sich kurz darauf der bodengebundene Rettungsdienst. „Wir wurden dann als schnelles Transportmittel nachalarmiert“, berichtet Andreas Kempf.

Gemeinsam mit Hubschraubernotarzt Dr. Valentin Walter und Notfallsanitäter Oliver Lutz macht sich der Pilot von Christoph 53 sogleich auf den Weg nach Schollbrunn. Als sie die Einsatzstelle erreichen und auf der Straße landen, ist der Patient bereits vorversorgt. Eilig laufen Dr. Valentin Walter und Oliver Lutz zu ihm und untersuchen ihn eingehend. Der Notarzt der DRF Luftrettung stellt am Oberkörper des Kindes Prellmarken vom Autogurt fest. „Glücklicherweise hatte der Junge augenscheinlich keine schweren Verletzungen. Aber aufgrund der Aufprallgeschwindigkeit konnten innere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden“, erläutert Kempf.

Die Crew entscheidet rasch, das Unfallopfer in das Universitätsklinikum Mannheim zu fliegen, das als überregionales Traumazentrum zertifiziert ist. Nach wenigen Minuten trifft das Team von Christoph 53 in der Klinik ein und übergibt den Achtjährigen an die dortigen Ärzte, die daraufhin die weitere Untersuchung und Behandlung des Kindes vornehmen.

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