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12.09.2017 | News-Bericht

Christoph Dortmund als erstes Rettungsmittel auf A1

  • Eine vorbildliche Rettungsgasse sahen die Dortmunder Luftretter im Anflug auf den Unfallort auf der A1.
    Eine vorbildliche Rettungsgasse sahen die Dortmunder Luftretter im Anflug auf den Unfallort auf der A1.

Am 3. September war eine 62-Jährige mit ihrem VW auf der Autobahn 1 in Richtung Bremen unterwegs. Kurz nach der Raststätte Lichtendorf im Kreis Unna kam es zu einem Zusammenstoß mit einem hinter der Frau fahrenden Nissan. Dessen Fahrer fuhr auf den VW auf, als die 62-Jährige verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der auffahrende PKW und blieb auf dem Dach liegen. Sowohl die VW-Fahrerin im ersten Fahrzeug als auch der Nissan-Fahrer im zweiten wurden durch den Unfall schwer verletzt. Eine im Nissan sitzende Beifahrerin zog sich beim Aufprall und anschließenden Überschlag ebenfalls schwere Verletzungen zu.

Als die Notrufe bei ihr eingingen, alarmierte die zuständige Leitstelle Unna die Besatzung von Christoph Dortmund. Pilot Alwin Vollmer, Hubschraubernotärztin Dr. Katharina Schlang und Rettungsassistent Magnus Poth benötigten für den Start und den Flug insgesamt kaum sechs Minuten. Das Team der DRF Luftrettung traf daher als erstes Rettungsmittel vor Ort ein.

Gleich nach der Landung begannen Hubschraubernotärztin und Rettungsassistent auf der Autobahn mit der Untersuchung und Versorgung der drei Unfallopfer. Pilot Alwin Vollmer erklärt zum Einsatzgeschehen: „Wir waren auf der Station nur fünf Kilometer Luftlinie von der Unfallstelle entfernt und darum als erste Rettungskräfte vor Ort. An Bord von Christoph Dortmund konnte unsere Notärztin sehr schnell zu den drei Verletzten gelangen." Dr. Katharina Schlang begleitete im weiteren Verlauf des Einsatzes die 62-jährige VW-Fahrerin, die mit dem Rettungswagen transportiert wurde, bis in die Städtische Klinik Nord in Dortmund, wo die dortigen Ärzte sofort mit der weiteren Behandlung der Unfallfolgen begannen.

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