11.07.2018 | News-Bericht

Christoph Dortmund bringt Verletzten von Enschede nach Hamburg

  • Alles war vorbereitet für den Transport des Schwerverletzten. So konnte das Team von Christoph Dortmund ihn schnell in den Hubschrauber übernehmen und Richtung Hamburg starten.
    Alles war vorbereitet für den Transport des Schwerverletzten. So konnte das Team von Christoph Dortmund ihn schnell in den Hubschrauber übernehmen und Richtung Hamburg starten.

Sogar bis in die Niederlande wird Christoph Dortmund entsendet: Nach Enschede ging es nämlich kürzlich für die Luftretter. Ein Arbeiter, der bei einer dort ansässigen, deutschen Firma angestellt war, verunglückte hier, als er mutmaßlich von einem Gabelstabler stürzte. Nach seiner Einlieferung in ein lokales Krankenhaus stand fest: Der Mann musste schnellstens verlegt werden. Denn nicht nur, dass er sich eine Hirnblutung zuzog, durch eine Schwellung im Rückenmarksbereich bestand auch der Verdacht auf eine Querschnittslähmung. Die Dortmunder Crew der DRF Luftrettung sollte den 49-Jährigen abholen und zum 260 Kilometer entfernten Berufsgenossenschaftlichen Klinikum Hamburg fliegen. Im dortigen Querschnittgelähmten-Zentrum würde anschließend die dringend benötigte weiterführende Behandlung des Patienten erfolgen.

Umgehend machte sich die Besatzung um Pilot Ulrich Weigang, Hubschraubernotärztin Dr. Astrid Thompson und Notfallsanitäter Patrick Postelt auf den Weg zum Krankenhaus in Enschede. Alsbald erreichte das Team die niederländische Klinik. Auf dem Dachlandeplatz setzte Weigang die Maschine der DRF Luftrettung auf. Den verunglückten Arbeiter holten Thompson und Postelt dann mit Hilfe des „sehr freundlichen Personals“, wie Weigang anmerkt, direkt von der Station ab und brachten ihn auf einer Trage zum Hubschrauber. „Praktisch von Bett zu Bett“, beschreibt der Pilot von Christoph Dortmund den Ablauf.

Sofort luden Weigang, Thompson und Postelt den 49-Jährigen behutsam in die rot-weiße BK 117 ein und starteten Richtung Hamburg. Nach einem raschen Tankstopp auf einem Verkehrslandeplatz in Ganderkesee traf das Team nach knapp anderthalb Stunden bei dem Zielklinikum in der Elbe-Stadt ein. Dort übergab die Crew den Patienten für die weitere Diagnostik und medizinische Versorgung den Spezialisten und kehrte anschließend zur Heimatstation nach Dortmund zurück.

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