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23.06.2017 | News-Bericht

In der Kurve gestürzt

  • Schnelle Hilfe aus der Luft bekam ein Motorradfahrer, der im Pfälzer Wald schwer gestürzt war. Die Besatzung des Mannheimer Hubschraubers der DRF Luftrettung war nur Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Symbolbild.
    Schnelle Hilfe aus der Luft bekam ein Motorradfahrer, der im Pfälzer Wald schwer gestürzt war. Die Besatzung des Mannheimer Hubschraubers der DRF Luftrettung war nur Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Symbolbild.

Gerade erst war die Crew von Christoph 53 von einem Einsatz – dem dritten des Tages – zurück zur Mannheimer Station der DRF Luftrettung gekommen, da erreichte sie schon die nächste Alarmierung: Motorradunfall auf einer Landstraße im Naturpark Pfälzerwald, nahe Trippstadt. Sofort hob die Besatzung erneut in der rot-weißen BK 117 ab und machte sich auf den Weg zu der bei Ausflüglern höchst beliebten Mittelgebirgslandschaft in Rheinland-Pfalz.

Nach wenigen Minuten trafen die Helfer am Unglücksort ein. Aus der Luft sah das Team dort bereits die Fahrzeuge des ebenfalls von der Leitstelle verständigten bodengebundenen Notarztes und Rettungsdienstes. Auch die Freiwillige Feuerwehr war angerückt. Während die Bodenkräfte an der Unfallstelle angekommen waren, mussten sich die Mannheimer Retter erst einmal einen Überblick über das unwegsame Gebiet verschaffen. Doch schnell fand die Crew eine nahe gelegene Wiese, auf der die Maschine der DRF Luftrettung abgesetzt werden konnte. „Die medizinische Besatzung um mich und unsere Hubschraubernotärztin Dr. Britta Eschweiler wurde dort gleich von einem Fahrer der Freiwilligen Feuerwehr abgeholt. Das hatten wir zuvor per Funk geregelt“, berichtet Florian Würtz, der als Rettungsassistent auf Christoph 53 bei dem Einsatz dabei war. „Das Feuerwehrfahrzeug brachte uns dann direkt zu der Einsatzstelle.“

Bei dieser handelte es sich um eine kurvenreiche Landstraße, auf der ein 53-jähriger Motorradfahrer zuvor beim Abbiegen die Kontrolle über sein Kraftrad verloren hatte und gestürzt war. Ihn galt es, medizinisch zu versorgen: Bei dem Aufprall hatte sich der Mann massive Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule zugezogen. „Leider kommt es entlang der Strecke, auf der unser Patient unterwegs war, öfter mal zu Unfällen“, erklärt Rettungsassistent Würtz. Denn die sei mit ihren zahlreichen Biegungen besonders bei Bikern sehr begehrt.

Gemeinsam mit den bodengebundenen Kräften stabilisierten Eschweiler und Würtz den Verunglückten und brachten ihn anschließend behutsam auf einer Trage zum Hubschrauber. Kaum war der 53-Jährige in die BK 117 eingeladen, hob Christoph 53 auch schon wieder ab und erreichte kurz darauf die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen. Dort wurde der Motorradfahrer weiterversorgt, der bei dem Sturz ein Schädelhirntrauma und multiple Wirbelsäulenfrakturen erlitten hatte.

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