10.12.2019 | Hintergrund

Die hubschrauberführende Leitstelle: Wie sieht die optimale Zusammenarbeit mit einem Luftrettungsmittel aus?

  • Insbesondere in ländlichen Gebieten kann die Luftrettung ein einsatztaktischer Mehrwert für Leitstellen sein.
    Insbesondere in ländlichen Gebieten kann die Luftrettung ein einsatztaktischer Mehrwert für Leitstellen sein.

In Deutschland werden Rettungshubschrauber (RTH) für den Einsatz in der lokalen bzw. über­regionalen Notfallrettung von einer Leitstelle koordiniert und alarmiert. Im Fachjargon spricht man von einer hubschrauberführenden Leitstelle. In der Regel ist die Leitstelle mit der Führung beauf­tragt, in deren Zuständigkeitsbereich der RTH stationiert ist.

Der Einsatzradius eines RTH beträgt ca. 60 bis 70 km um den Luftrettungsstandort und breitet sich meist auf mehrere Rettungsdienst­bereiche aus, weshalb der hubschrauberführenden Leitstelle im Zusammenspiel mit dem Luftret­tungsmittel und den anfordernden Leitstellen besondere Aufgaben mit speziellen Anforderungen zukommen. Am Beispiel der Integrierten Leitstelle Mittelbaden mit Sitz in Rastatt (Baden­-Würt­temberg), die als hubschrauberführende Leitstelle für den RTH „Christoph 43“ (DRF­ Luftrettung, Station Karlsruhe) fungiert, soll aufgezeigt werden, wie die Anforderungen zur Führung und Dispo­sition eines RTH umgesetzt werden können.

Autoren:

  • Marcus Sandrock, Abteilungsleiter med. Einsatztaktik, DRF Luftrettung
  • Meik Hauß, DRK-Kreisverband Bühl-Achern, Leiter ILS Mittelbaden

 Erschienen in BOS-LEITSTELLE AKTUELL 4/2019, www.skverlag.de

Lesen Sie den gesamten Artikel im PDF: