08.03.2018 | Hintergrund

„Die Medizin muss sich uns Menschen anpassen“

  • Das Intensiv-Beatmungsgerät Hamilton-T1 gewährleistet eine schonende Beatmung.
    Das Intensiv-Beatmungsgerät Hamilton-T1 gewährleistet eine schonende Beatmung.

Mitten in der Nacht erwacht ein Mann – in Panik. Er bekommt keine Luft mehr. Lebensgefahr! Ein Blutgerinnsel verschließt eines seiner Lungengefäße. Herzrasen, Luftnot, starke Schmerzen bei jedem Atemzug. Wie eine eiserne Faust schließt sich die Luftknappheit um seine Brust. Der Mann hat schreckliche Angst zu ersticken! Jetzt zählt jede Minute. Jetzt eilen unsere rot-weißen Luftretter dem Mann zur Hilfe. Doch schnell zu sein, reicht nicht. Hochmoderne Medizintechnik ist gefragt.

„Rund alle 6 Minuten benötigt ein Patient unsere lebensrettende Hilfe. Ein Kleinkind mit schwerer Lungenentzündung. Ein Intensivpatient, der in eine Spezialklinik verlegt werden soll. Ein älterer Mann, den wir wiederbeleben mussten und nun so schnell wie möglich in eine Klinik fliegen. Kein Patient, keine Einsatzsituation gleicht der anderen. Aber jedem dieser Patienten möchten wir dieselbe optimale Beatmung bieten wie in einer Spezialklinik“, erläutert Christoph Mathäus, Leitender Notfallsanitäter der Station Niebüll. Die medizinischen Besatzungen der DRF Luftrettung müssen in der Lage sein, immer und optimal auf die ganz individuelle, gesundheitliche Situation ihrer Patienten zu reagieren. „Deshalb passt sich unsere Medizintechnik an die Bedürfnisse der Patienten an. Ihr Leben hängt schließlich davon ab“, so der erfahrene Luftretter. Dafür benötigt die DRF Luftrettung hochmoderne Intensiv-Beatmungsgeräte – wie das Hamilton-T1.

Männer, Frauen, Säuglinge und Kinder jeder Altersstufe – jeder Mensch hat ein eigenes Lungenvolumen. Beim Hamilton-T1 ist das Druckniveau der Luft individuell einstellbar. So wird die Lunge nicht durch einen zu hohen Druck belastet. „Trotzdem können wir alle Patienten mit dem gleichen Schlauchsystem beatmen, sogar winzige Säuglinge“, erklärt Christoph Mathäus. Zudem beherrscht das Hamilton-T1 alle Beatmungsformen, die in der Klinik eingesetzt werden. So kann auch während des Transports von Intensivpatienten zwischen Kliniken die lungenschonende Beatmung fortgesetzt werden. „Heute verfügt die Medizin über immer bessere Beatmungsmöglichkeiten. Und genau diese möchten wir für unsere Patienten nutzen“, so Christoph Mathäus.