30.08.2018 | News-Bericht

Dortmunder Luftretter transportieren zu früh geborenen Säugling

  • Mit einem Hubschrauber des Typs BK 117 starten die Dortmunder Luftretter zu ihren oft lebensrettenden Einsätzen. Symbolbild.
    Mit einem Hubschrauber des Typs BK 117 starten die Dortmunder Luftretter zu ihren oft lebensrettenden Einsätzen. Symbolbild.

Für einen Jungen aus Lüdenscheid begann der Start ins Leben mit reichlich Aufregung: Der Säugling kam im örtlichen Krankenhaus zu früh zur Welt, wog lediglich 830 Gramm. „Ein so kleines Frühchen muss auf jeden Fall in einem Perinatal-Zentrum versorgt werden“, verdeutlicht Ulrich Weigang. Der Pilot von Christoph Dortmund flog mit seinen Kollegen, dem Pädiater Dr. Michael Hofmann sowie Notfallsanitäter Rasmus Böhme zum Lüdenscheider Krankenhaus, um das erst einen Tag alte Baby von dort in die Kinderklinik des Städtischen Klinikums Dortmund zu bringen.

Kurz nach ihrem Start kamen die Luftretter in Lüdenscheid an. Vom dortigen Klinikpersonal wurde ihnen das Kind dann in einem Transportinkubator übergeben. Mit diesem Hilfsmittel, einem sogenannten „Brutkasten“, können während des Fluges unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffgehalt reguliert werden.

Nachdem sie den kleinen Jungen in die Maschine der DRF Luftrettung eingeladen hatten, machten sich Weigang, Hofmann und Böhme umgehend auf den Weg zurück nach Dortmund.

Da das im Stadtgebiet gelegene Zielkrankenhaus über keinen Landeplatz verfügte, flogen die Luftretter stattdessen zur Klinik Dortmund Nord und übergaben den Säugling einer dort bereits verständigten und bereitstehenden Rettungswagenbesatzung. Die fuhr das Baby daraufhin weiter zur Kinderklinik, in der das zu früh geborene Kind nun optimal versorgt werden konnte.

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