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28.09.2017 | News-Bericht

Dreijähriger bei Flugzeugabsturz schwer verletzt

  • Die Luftretter waren schnell zur Stelle, um die Opfer des Flugzeugabsturzes zu versorgen. Symbolbild.
    Die Luftretter waren schnell zur Stelle, um die Opfer des Flugzeugabsturzes zu versorgen. Symbolbild.

Die Landschaft von oben zu betrachten, ist für viele Menschen ein Traum. Für den Piloten eines Kleinflugzeugs und seine drei Passagiere, die aus der Maschine heraus die Schönheit der hessischen Fachwerkstadt Eschwege bestaunen wollten, endete der unvergessliche Trip allerdings in einem Unglück. Gerade, als der Pilot am Eschweger Flugplatz Stauffenbühl zur Landung ansetzte, wurde das Flugzeug, eine Piper, plötzlich von einer starken Windböe erfasst – und stürzte vor einem Waldgebiet ab. 

Zwar traf kurz darauf der bodengebundene Rettungsdienst ein, jedoch war ein Notarzt zu diesem Zeitpunkt in der Umgebung nicht verfügbar. Aus dem Grund forderte die Rettungsleitstelle die nächstgelegenen Stationen der DRF Luftrettung an: Göttingen mit Christoph 44 und Nordhausen mit Christoph 37. „Wir waren schnell am Einsatzort, um den für uns vorgesehenen Patienten aufzunehmen“, führt Mathias Mader, Pilot auf Christoph 44, aus. Er eilte gemeinsam mit Hubschraubernotärztin Sophie Baumann und Rettungsassistent Michael Witfer zur Unglücksstelle. Bei dem Patienten, den die Göttinger Crew übernahm, handelte es sich um einen dreijährigen Jungen, der bei dem Absturz eine schwere Unterarmfraktur erlitten hatte. Er wurde nach der Ankunft von Mader und seinem Team unverzüglich von Notärztin Baumann versorgt, während die übrigen Flugzeuginsassen, die bei dem Unglück teils schwer verletzt wurden, von Christoph 37 und dem bodengebundenen Rettungsdienst übernommen wurden. 

Nachdem das dreijährige Unfallopfer von Baumann und Witfer stabilisiert und für den Transport vorbereitet wurde, hob der rot-weiße Hubschrauber umgehend vom Flughafen Stauffenbühl ab und erreichte nach zwanzig Minuten die Uniklinik Göttingen. Dort wurde der Junge anschließend dem Klinikpersonal zur weiteren Versorgung übergeben. 

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