08.10.2018 | News-Bericht

DRF Luftrettung bei Woche der Wiederbelebung

  • Selbst Hand anlegen und für den Notfall üben, auch das war möglich am Stand der DRF Luftrettung, der Integrierten Leitstelle und des Klinikums Nürnberg.
    Selbst Hand anlegen und für den Notfall üben, auch das war möglich am Stand der DRF Luftrettung, der Integrierten Leitstelle und des Klinikums Nürnberg.
  • Eine Übungspuppe bot dabei realistische Bedingungen.
    Eine Übungspuppe bot dabei realistische Bedingungen.

„… We all live in a yellow submarine, yellow submarine, yellow submarine…“ – ob die Beatles mit dem gelben U-Boot oder die Bee Gees mit „Staying Alive“, die bekannten Ohrwürmer machen nicht nur gute Laune, sie können auch helfen, Leben zu retten. Dann nämlich, wenn ein Mensch mit Herzstillstand reanimiert werden muss. Die Hits geben den richtigen Takt für die Herzdruckmassage vor: Rund 100 Kompressionen pro Minute sind ideal.

Im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ konnten sich Laien über das Thema Wiederbelebung informieren und in praktischen Übungen die lebensrettenden Handgriffe trainieren. Auch die DRF Luftrettung engagierte sich in diesem Rahmen: Kollegen aus den Stationen Nürnberg informierten gemeinsam mit der Integrierten Leitstelle Nürnberg sowie dem Klinikum Nürnberg am 18. September einen ganzen Tag lang über das Thema Reanimation. Tagsüber konnten interessierte Besucher an einem Stand in der Nürnberger Innenstadt mit den professionellen Rettern sprechen. Nicht nur Fragen wurden hier fachmännisch beantwortet, sondern es konnten auch an Übungspuppen die eigenen Reanimationskenntnisse aufgefrischt werden. Es herrschte großer Andrang, viele wollten sich für den Ernstfall rüsten. Zu Besuch kam auch der zweite Bürgermeister von Nürnberg, Christian Vogel, der sich für das große Engagement aller Beteiligten herzlich bedankte.

Abends fand im Klinikum Nürnberg Nord ein Mini-Symposium für Fachpublikum statt. Knapp 150 Besucher aus Kliniken und Rettungsdiensten besuchten die Veranstaltung zu aktuellen Themen rund um den Kreislaufstillstand. Die Kurzvorträge wie „Telefonreanimation“, „Sonographie in der Reanimation“ oder  „Optimierte Teamarbeit“ wurden von allen Teilnehmen gelobt. Nach der Veranstaltung gab es bei Butterbrezeln und Kaltgetränken auch noch genug Zeit für fachlichen Austausch. 

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