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16.05.2017 | News-Bericht

DRF Luftrettung unterstützt neue Autobahnkampagne „Runter vom Gas“

  • V.l.n.r. Notarzt Dr. Andreas Bayer, Polizist Thomas H., Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, Pilot Dietmar Gehr und die Betroffenen Katharina K., Cornelia K., und Til S. vor den neuen Autobahnplakaten bei der DRF Luftrettung in München.
    V.l.n.r. Notarzt Dr. Andreas Bayer, Polizist Thomas H., Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, Pilot Dietmar Gehr und die Betroffenen Katharina K., Cornelia K., und Til S. vor den neuen Autobahnplakaten bei der DRF Luftrettung in München.

113 lautet die Anzahl an Menschen, die von einem einzigen Unfalltod im Durchschnitt betroffen sind: 11 Familienangehörige, 4 enge Freunde, 56 Freunde und Bekannte nachhaltig betroffen sowie 42 Einsatzkräfte wie Luftretter, Feuerwehrkräfte oder Polizisten.

Diese Zahlen einer repräsentativen Studie stellten Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) heute an der Münchner Station der DRF Luftrettung vor. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Motive der neuen Autobahnplakate der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ präsentiert. Diese werden ab Mitte Mai auf über 700 Plakatflächen entlang deutscher Autobahnen zu sehen sein wird.

Dorothee Bär und Ute Hammer haben bei der Begehung der DRF Luftrettung in München vertiefte Einblicke in die tägliche Arbeit der fliegenden Rettungsteams erhalten. „Wenn ein Mensch nach einem Verkehrsunfall um sein Leben ringt, zählt jede Minute. Mit dem Hubschrauber sind unsere Notärzte und Rettungsassistenten innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Staus oder schwierige Straßenverhältnisse halten uns nicht auf. Mit unseren fliegenden Intensivstationen transportieren wir Patienten darüber hinaus schnell und schonend in Spezialkliniken. So trägt die DRF Luftrettung bundesweit zur umfassenden medizinischen Notfallversorgung der Bevölkerung bei“, betont Rettungspilot und Stationsleiter Dietmar Gehr.

Doch idealerweise kommt es gar nicht erst zu einem Unfall. „Die Appelle ,Runter vom Gas‘, ,Finger vom Handy‘ und ,Abstand halten‘ der neuen Plakatserie sensibilisieren für drei der häufigsten Unfallursachen“, erläutert Ute Hammer. „Unangepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren Unfallursache Nummer eins bei Unfällen mit Todesfolge. Und diese Unfälle sind durch verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr ebenso vermeidbar wie Ablenkungsunfälle durch Smartphones bzw. Infotainment am Steuer.“

„Wir möchten mit dieser Kampagne alle Verkehrsteilnehmer aufrütteln und die dramatischen Ausmaße eines tödlichen Verkehrsunfalls aufzeigen. Denn jeder Verkehrstod zerbricht mehr als ein Leben. Unsere Motive, Zahlen und Video-Reportagen zeigen das eindrücklich – und geben erstmals jenen Menschen eine Stimme, die mit den Auswirkungen dieser Schicksalsschläge jeden Tag leben müssen“, erklärt Dorothee Bär.

Auf der Website www.runtervomgas.de und über Social-Media-Kanäle ist die Kampagne mit fünf emotionalen Video-Reportagen über tatsächlich Betroffene aus dem privaten und beruflichen Umfeld präsent.

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