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06.11.2017 | News-Bericht

DRF Luftrettung warnt vor Gefahr durch Drohnen - Rettungshubschrauber beim Start behindert

  • Ein Hubschrauber der DRF Luftretung (Symbolbild)
    Ein Hubschrauber der DRF Luftretung (Symbolbild)

Am Samstagvormittag kam es in der Nähe von Greifswald zu einer gefährlichen Annäherung einer Drohne. Während des Startvorgangs des Rettungshubschraubers näherte sich das Flugobjekt und kreiste wenige Meter über den Rotorblättern. Der Start zu einem Notfalleinsatz wurde dadurch behindert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Vorfall ereignete sich um kurz vor 10:00 Uhr in Bandelin. „Christoph 47“ hatte gerade einen Einsatz beendet, als die Leitstelle die Besatzung zu einem dringenden Notfalleinsatz nach Rügen alarmierte. Während der Pilot den Startvorgang einleiten wollte, bemerkte er eine Drohne über dem rot-weißen Hubschrauber. In etwa zehn Metern Höhe kreiste sie über den Rotorblättern und verhinderte damit einen sicheren Start. Erst nach etwas mehr als zwei Minuten entfernte sich die Drohne und „Christoph 47“ konnte abheben.

„Der Überflug einer Drohne über drehende Rotorblätter ist äußerst gefährlich! Durch die Sogwirkung der Rotoren kann die Drohne angesaugt werden, so dass es zu einer Beschädigung des Hubschraubers kommt. Auch wenn es am Samstag zu keinem Schaden kam, wurde unser Start zu einem Notfalleinsatz behindert. Die DRF Luftrettung ist mit ihren rot-weißen Rettungshubschraubern täglich bundesweit im Einsatz, um Menschen schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Im Notfall zählt dabei oft jede Minute. Dessen sollten sich Drohnennutzer bewusst sein und Rettungshubschrauber bzw. grundsätzlich Luftfahrzeuge weder an- noch überfliegen“, warnt Petra Hentschel, Pressesprecherin der DRF Luftrettung.

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