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13.03.2017 | News-Bericht

Einsätze für Christoph 45 in Österreich und Bayern

  • Schnelle Hilfe aus der Luft brachte die Crew von Christoph 45 einer verletzten Skifahrerin am Diedamskopf.
    Schnelle Hilfe aus der Luft brachte die Crew von Christoph 45 einer verletzten Skifahrerin am Diedamskopf.
  • Die Besatzung konnte mit ihrer EC 135 direkt auf der Skipiste landen.
    Die Besatzung konnte mit ihrer EC 135 direkt auf der Skipiste landen.
  • Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort wurde die Patientin an Bord von Christoph 45 schnell und schonend in das Landeskrankenhaus Bregenz geflogen.
    Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort wurde die Patientin an Bord von Christoph 45 schnell und schonend in das Landeskrankenhaus Bregenz geflogen.

Beste Bedingungen für Wintersportfans am Diedamskopf im österreichischen Bregenzer Wald: Schnee satt, Sonne, bestens präparierte Pisten. Doch für eine Skifahrerin endete der Tag im Krankenhaus, nachdem sie sich bei einem Sturz schwer verletzt hatte.

Die Helfer der Bergwacht Schoppenau wurden als Erste von Unfallzeugen alarmiert. Sie untersuchten die Wintersportlerin und stellten fest, dass sie so schnell wie möglich in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Da der Transport mit Schneemobil und Rettungswagen sehr lange gedauert hätte, alarmierten sie Christoph 45, den Friedrichshafener Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung.

Günter Eigenbrodt, der seit vielen Jahren als Pilot an der Station arbeitet, kennt sich gut in der Region aus: „Im Winter sind wir häufig im Allgäu und in den Wintersportgebieten im angrenzenden Vorarlberg im Einsatz. Im alpinen Gelände zeigt sich der Zeitvorteil, den der Hubschrauber bietet, besonderes deutlich, denn viele Unfallorte sind mit dem Rettungswagen nicht und zu Fuß nur sehr schwer zu erreichen."

Die verletzte Skifahrerin wurde nach der notärztlichen Versorgung vor Ort in den Hubschrauber gebracht und von der Besatzung zur weiteren Behandlung in das Landeskrankenhaus Bregenz geflogen.

Rund eine Stunde, nachdem die Besatzung an die Station zurückgekehrt war, wurden Pilot, Notarzt und Rettungsassistent in das Kreiskrankenhaus Lindau alarmiert. Ein älterer Mann hatte so gravierende Herzrhythmusstörungen, dass er umgehend in eine kardiologische Spezialklinik transportiert werden musste. So ließ Günter Eigenbrodt die Triebwerke wieder an und startete Richtung Osten. In Lindau übernahmen Notarzt Dr. Tinus Eble und Rettungsassistent Markus Blume den Patienten. Wenig später konnten sie ihn schon in Ravensburg den Ärzten der dortigen Kardiologie übergeben.

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