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01.12.2017 | News-Bericht

Einsatz bei Verkehrsunfall im Morgengrauen

  • Einsatz im Morgengrauen für die Regensburger Luftretter.
    Einsatz im Morgengrauen für die Regensburger Luftretter.

Der Tag ist noch nicht alt, als Christoph Regensburg vor einer Woche zu einem Verkehrsunfall an der Bundesstraße 20 gerufen wird. Eine 22-jährige Frau ist mit ihrem Opel zwischen Arnschwang und Furth im Wald unterwegs. In der Ausfahrt nach Furth stößt sie kurz vor Sonnenaufgang mit dem BMW eines entgegenkommenden Autofahrers zusammen. Beide Fahrzeuginsassen werden verletzt. Neben einem Rettungswagen, einem bodengebundenen Notarzt, der Polizei und der Feuerwehr entsendet die Leitstelle auch den Regensburger Hubschrauber zum Unfallort.

Direkt nach der Alarmierung hebt die Crew von Christoph Regensburg ab. An Bord sind Notarzt Dr. Marcus Creutzenberg und Rettungsassistent Stefan Neppl sowie Georg Fuhrmann, einer der beiden Piloten der H 145 der DRF Luftrettung in dieser Nacht.

"Wir sind praktisch bei Sonnenaufgang gelandet“, blickt er auf den Einsatz zurück. „Meine Kollegen Marcus Creutzenberg und Stefan Neppl haben sich gleich nach dem Aufsetzen am Unfallort um die junge Frau gekümmert, sie gemeinsam mit einem bodengebundenen Rettungsdienst untersucht und versorgt.“ Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Verunfallte neben anderen Blessuren auch eine ernste Verletzung der Wirbelsäule erlitten hatte, fiel rasch die Entscheidung, sie ins Uniklinikum Regensburg zu bringen. „Dort sollten weitere Abklärungen mittels Computertomografie Klarheit ergeben“, schildert Pilot Fuhrmann.

Auf dem Landweg müsste die Patientin – je nach gewählter Route – über eine Distanz von 75 bis 90 Kilometern gefahren werden, was im einsetzenden Berufsverkehr deutlich länger als eine Stunde dauern würde. Mit der 250 Stundenkilometer schnellen H 145 der DRF Luftrettung ist der Weg ins Uniklinikum der Donaumetropole in nur 24 Minuten zu bewältigen. „Falls es bei Verkehrsunfällen zu Wirbelsäulenverletzungen kommt“, betont Georg Fuhrmann, „ist ein schnelles Eingreifen ein sehr wichtiges Kriterium für die Heilung. Außerdem müssen Patienten in solchen Fällen so schonend als irgend möglich befördert werden. Das ist auf dem Luftweg erheblich besser möglich als auf der Straße.“

Mit der verletzten Frau an Bord hebt Christoph Regensburg keine zehn Minuten nach der Landung am Einsatzort schon wieder ab. Georg Fuhrmann steuert die rot-weiße Maschine auf direktem Weg nach Regensburg. Dort übergibt die Crew das 22-jährige Unfallopfer nach dem raschen und sanften Transport unmittelbar an die dortigen Ärzte, die die weitere Diagnostik und Behandlung umgehend fortführten.

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