10.09.2019 | News-Bericht

Einsatz für Northern HeliCopter und Seenotretter am Greifswalder Bodden

  • Der Helikopter der NHC traf als erstes Rettungsmittel bei den beiden havarierten Seglern ein und ließ ihre Medical Crew, bestehend aus Notarzt und HEMS-TC, per Seilwinde ab. (Symbolbild) Foto: NHC
    Der Helikopter der NHC traf als erstes Rettungsmittel bei den beiden havarierten Seglern ein und ließ ihre Medical Crew, bestehend aus Notarzt und HEMS-TC, per Seilwinde ab. (Symbolbild) Foto: NHC

Starker Seegang und heftige Windböen von bis zu 49 Stundenkilometern: In der vergangenen Woche gerieten zwei Männer mit ihrem Segelboot vor Palmer Ort südlich von Rügen in Seenot. Bei dem Versuch, das stark ins Boot eintretende Wasser auszupumpen, verletzte sich einer der Männer schwer im Gesicht und blutete stark – eine ärztliche Behandlung war unumgänglich.

Aufgrund der instabilen Kommunikationsverbindung konnte die genaue Position zunächst nicht ermittelt werden. Sicher war nur, dass sich die Segler im westlichen Teil des Greifswalder Boddens aufhielten. Die gesamte Schifffahrt im Seegebiet wurde um erhöhte Aufmerksam gebeten – und so wurde das Boot schließlich schnell gefunden.

Neben zwei Seenotrettungskreuzern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde aufgrund des medizinischen Notfalls auch der auf Rügen stationierte Offshore-Rettungshubschrauber „Northern Rescue 02“ der Northern HeliCopter (NHC), einem Tochterunternehmen der DRF Luftrettung, alarmiert.

NHC-Helikopter erstes Rettungsmittel vor Ort

Gegen 15.15 Uhr war der „Northern Rescue 02“ vor Ort. Routiniert setzte die Besatzung per Seilwinde die Medical Crew, bestehend aus einem Notarzt und einem HEMS-TC auf das Segelboot ab, die sich umgehend um den Havaristen kümmerten. Kurz darauf trafen die Seenotretter der „Berthold Beitz“ein, übernahmen den verletzten Segler sowie den Arzt und Notfallsanitäter und brachten sie in ein nahes gelegenes Krankenhaus. 

Anschließend schleppten die Seenotretter den zweiten Segler und sein Boot nach Stahlbrode –  ein Unterfangen, das zwei Stunden dauerte. Währenddessen schöpfte der Skipper beinahe unaufhörlich Wasser aus dem Boot.

Mehr zur Northern HeliCopter unter www.northernhelicopter.de