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21.04.2017 | News-Bericht

Einsatz im Morgengrauen: Motorradfahrer prallt gegen Baum

  • Wenige Minuten nach der Alarmierung erreicht die Besatzung von Christoph Berlin die Unfallstelle.
    Wenige Minuten nach der Alarmierung erreicht die Besatzung von Christoph Berlin die Unfallstelle.

Wer beim Angeln Beute machen möchte, muss früh raus. Denn in der Morgendämmerung beißen die Fische am besten. Daher machte sich ein 59 Jahre alter Motorradfahrer aus Berlin am 1. April in aller Herrgottsfrühe auf den Weg zum See. Doch kalter Fahrtwind und warmer Atem sorgten dafür, dass das Visier am Helm ständig beschlug und dem Zweiradfahrer die Sicht raubte. Also versuchte er, während der Fahrt das Visier mit dem Handschuh von innen auszuwischen. Am Ortausgang kam er bei angepasster Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei brach er sich mehrere Knochen.

Es war 6:43 Uhr, als an der Berliner Station der DRF Luftrettung das Alarmtelefon schrillte. „Da wir rund um die Uhr einsatzbereit sind, waren wir um diese Uhrzeit für die Leitstelle das Luftrettungsmittel der Wahl“, erklärt Pilot Thomas Reimer, der an diesem Tag gemeinsam mit Rettungsassistent Frank Schulz und Notarzt Phillipp Nothnagel Dienst hatte. Wenige Augenblicke nach der Alarmierung war die Besatzung in der Luft und auf dem Weg zum 37 Kilometer Luftlinie entfernten Unfallort. Dort setzte Thomas Reimer an der B1 zwischen Hoppegarten und Müncheberg zur Landung an. Die medizinische Hubschrauberbesatzung eilte zum Patienten, der bereits von bodengebundenen Rettungskräften und einem Notarzt vor Ort versorgt worden war. Der 59-Jährige hatte eine Oberschenkelfraktur und eine Thoraxprellung erlitten, über einen Zugang erhielt er Schmerzmittel. Auf eine Vakuummatratze gebettet wurde er in den Hubschrauber verbracht und an den Überwachungsmonitor angeschlossen. Nachdem Notarzt und Rettungsassistent dem Piloten „Kabine klar“ meldeten, startete der Pilot die H 145 und nahm Kurs auf Berlin. Am Unfallkrankenhaus ukb eingetroffen wurde der Patient bereits erwartet und direkt in den Schockraum gebracht.  

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