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22.11.2016 | News-Bericht

Einsatz von Christoph 41 in der Leonberger Innenstadt

  • Aus der Luft hatte es schlimm ausgesehen, aber der Motorradfahrer hatte großes Glück gehabt und schwebte nicht in Lebensgefahr.
    Aus der Luft hatte es schlimm ausgesehen, aber der Motorradfahrer hatte großes Glück gehabt und schwebte nicht in Lebensgefahr.

Er ist am Leonberger Krankenhaus stationiert, der rot-weiße Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen Christoph 41. Alarmiert wird die Maschine in der ganzen Region, Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern kann die Besatzung in maximal 15 Flugminuten erreichen. Die Crews bringen schwer kranken oder verletzten Patienten im ganzen Bereich mittlerer Neckar, aber auch auf der schwäbischen Alb, im Schwarzwald und bis in die Landkreise Heilbronn und Hohenlohe schnelle notärztliche Hilfe. Wenn nötig fliegen sie sie schnell und schonend in Spezialkliniken. Doch auch in Leonberg selbst benötigen immer wieder Menschen die schnelle notärztliche Hilfe aus der Luft.

So auch Ende Oktober, als um die Mittagszeit ein Motorradfahrer im Stadtteil Eltingen verunglückte. Der bodengebundene Notarzt war bereits bei einem anderen Einsatz, sodass die Leitstelle Christoph 41 alarmierte. Die Besatzung hatte gerade einen Patienten im Klinikum Ludwigsburg übergeben und befand sich in der Luft kurz vor der Station. So konnte Pilot Volker Dejung kaum zwei Minuten nach der Alarmierung nur 50 Meter von der Einsatzstelle entfernt landen. Hubschraubernotarzt Dr. Rainer Mahr und Rettungsassistent Dirk Gockeler waren als erste Helfer vor Ort und begannen unverzüglich mit der Untersuchung und Versorgung des Verunglückten. Dirk Gockeler erzählt: „Beim Blick aus der Luft auf den Verletzten und auf die Unfallstelle befürchteten wir das Schlimmste. Unsere Untersuchungen ergaben dann jedoch, dass sich der Motorradfahrer zwar durch seinen Sturz verletzt hatte, aber glücklicherweise nicht in Lebensgefahr schwebte."

Zusammen mit dem inzwischen eingetroffenen Kollegen vom DRK Rettungsdienst versorgte das Hubschrauberteam den Patienten. Sie gaben ihm über eine Infusion Schmerzmittel und bereiteten ihn für den Transport vor. Unter anderem legten sie eine stabilisierende Halskrause und eine Beckenschlinge an und lagerten den Patienten auf eine Vakuummatratze. Kurze Zeit später übergaben sie den Verletzten bereits im Krankenhaus Leonberg den Ärzten des Schockraums.

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