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10.06.2016 | News-Bericht

Einsatzreicher Tag für die Dresdner Luftretter

  • Der fünfte Einsatz des Tages: Die Bergwacht übergibt einen schwer verletzten Kletterer an die Hubschrauberbesatzung von Christoph 38.
    Der fünfte Einsatz des Tages: Die Bergwacht übergibt einen schwer verletzten Kletterer an die Hubschrauberbesatzung von Christoph 38.
  • Nun übernehmen die Dresdner Luftretter die medizinische Versorgung des Patienten.
    Nun übernehmen die Dresdner Luftretter die medizinische Versorgung des Patienten.
  • Mit dem Rettungshubschrauber wird der verunglückte Kletterer anschließend innerhalb weniger Minuten in die Universitätsklinik Dresden geflogen.
    Mit dem Rettungshubschrauber wird der verunglückte Kletterer anschließend innerhalb weniger Minuten in die Universitätsklinik Dresden geflogen.

Für Luftretter ist kein Tag wie der andere und bei jedem Einsatz sind sowohl fliegerische als auch medizinische Expertisen gefragt. So auch in Dresden an der Station der DRF Luftrettung.

Es ist ein sonniger Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr. Lautstark schrillt der erste Alarm mitten hinein in die morgendliche Ruhe. Was Pilot Marco Biamino, Hubschraubernotarzt Dr. Jaroslaw Pyrc und Notfallsanitäter Heiko Roth in diesem Moment noch nicht wissen: Heute folgt ein Einsatz auf den nächsten.

Mit dem ersten Funkspruch berichtet ihnen die Leitstelle von einem internistischen Notfall. Ein 64-jähriger Mann benötigt in seiner rund 35 Kilometer entfernten Wohnung schnellstmöglich notärztliche Hilfe. Die drei Männer eilen zum rot-weißen Hubschrauber und heben ab Richtung Nord-Westen. Wenige Minuten später landet Pilot Marco Biamino den Rettungshubschrauber, Notarzt und Notfallsanitäter eilen zum Patienten und übernehmen seine medizinische Versorgung. Nachdem sie den Mann stabilisieren konnten, übergeben sie ihn für den Transport in eine Klinik an die bodengebundenen Rettungskräfte.

Kaum wieder an der Station gelandet, erreicht die Hubschrauberbesatzung schon der nächste Notruf: Bei einer jungen Frau ist eine Hirnblutung zu befürchten und sie muss so schnell wie möglich in eine Spezialklinik gebracht werden. Auch hier übernehmen die Luftretter die medizinischen Versorgung und den Transport der Patientin. Gerade haben sie die schwer kranke Frau an die Klinikärzte übergeben, da erreicht sie an Ort und Stelle der nächste Einsatz. Bei einem Arbeitsunfall hat sich ein 35-jähriger Mann in die Hand gesägt. Christoph 38 transportiert den jungen Mann ins Unfallkrankenhaus Berlin. Auf dem Rückflug zur Station folgt bereits der vierte Einsatz: Bei einem Motorradunfall hat sich ein Mann eine schwere Verletzung an der Wirbelsäule zugezogen. Er befindet sich in einem kleinen Kreiskrankenhaus, dieses ist jedoch für seine Behandlung nicht optimal ausgestattet. Schnellstmöglich muss er in eine geeignete Spezialklinik gebracht werden. Diesen dringlichen Transport übernehmen die Luftretter aus Dresden.

Mittlerweile ist später Nachmittag. Den drei Männern der DRF Luftrettung bleibt auf der Station kaum Zeit, da schrillt schon wieder der Alarm. Im Elbsandsteingebirge ist ein Kletterer abgestürzt. Vorbei an der Basteibrücke und der Festung Königstein, erreichen die Luftretter innerhalb weniger Minuten die Unfallstelle. Der Mann wurde durch die Bergwacht bereits zu einem für Hubschrauber geeigneten Landeplatz gebracht. Ab hier übernimmt die Besatzung von Christoph 38 seine medizinische Versorgung und bringt ihn in die Universitätsklinik nach Dresden.

Fünf Menschen in Lebensgefahr, fünf völlig unterschiedliche Situationen, doch eines ist immer gleich: Die Dresdner Hubschrauberbesatzung bringt schnelle notärztliche Hilfe aus der Luft.

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