06.06.2018 | News-Bericht

Fahrzeuge kollidieren auf Landesstraße

  • Drei Menschen waren an dem Unfall zwischen Hohenhaslach und Horrheim beteiligt. Zwei wurden verletzt, eine davon schwer.
    Drei Menschen waren an dem Unfall zwischen Hohenhaslach und Horrheim beteiligt. Zwei wurden verletzt, eine davon schwer.

Ein schwerer Verkehrsunfall erforderte an einem Sonntagnachmittag im April den Einsatz von Christoph 51. Die Stuttgarter Besatzung der DRF Luftrettung wurde von der Integrierten Leitstelle Ludwigsburg zu einer Landesstraße zwischen Hohenhaslach und Horrheim gerufen: Hier war wenige Minuten zuvor der Wagen eines 35-Jährigen mit dem Wagen einer 53-Jährigen kollidiert. Diese war in Begleitung eines 50-jährigen Beifahrers. Durch den Zusammenstoß kam das Auto der Frau von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Bei dem Unglück wurden beide Insassen des BMW verletzt, der Mann sogar schwer. Unverzüglich starteten Pilot Thomas Roth, Hubschraubernotarzt Dr. Marcus Rudolph und Notfallsanitäter Christof Pfeiffer in ihrer rot-weißen EC 145.

„Es sah dramatisch aus. Das Fahrzeug lag am Baum auf der Beifahrerseite“, schildert Roth den Anblick bei Ankunft auf der Straße. „Wir konnten dann in einem etwa 50 Meter entfernten Querweg sehr gut landen, und meine Kollegen liefen sofort zur Einsatzstelle.“ Eine Rettungswagenbesatzung war zu dem Zeitpunkt schon eingetroffen und kümmerte sich um die Unfallopfer. Zudem half die Feuerwehr bei deren Versorgung. Der 35-jährige Mann, der ebenfalls an der Kollision beteiligt war, hatte sich bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. „Aber er stand unter Schock, lief ganz aufgelöst die Straße auf und ab. Natürlich musste auch er deshalb betreut werden. Da war es schon gut, dass so viele Rettungskräfte vor Ort waren“, berichtet der Pilot.

Während sich die Besatzung des Rettungswagens der leicht verletzten Fahrerin annahm, versorgte das Team der DRF Luftrettung deren Begleiter. Um ihn stand es deutlich schlechter. „Es bestand der Verdacht auf ein Wirbelsäulentrauma. Nachdem wir ihn stabilisiert und transportfähig gemacht hatten, luden wir ihn ein und flogen ihn zum Klinikum Ludwigsburg. In diesem Traumazentrum konnten die Verletzungen des Patienten optimal behandelt werden“, erläutert Thomas Roth. Nach nur sechsminütigem Flug erreichte die Crew schon das Krankenhaus und übergab den 50-Jährigen den dortigen Spezialisten.

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