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14.02.2017 | News-Bericht

Familienvater stürzt von Felsen

  • Die Nürnberger Luftretter erreichen mit Christoph 27 innerhalb von wenigen Minuten den Unfallort.
    Die Nürnberger Luftretter erreichen mit Christoph 27 innerhalb von wenigen Minuten den Unfallort.

Strahlend blauer Himmel erstreckt sich über die fränkische Alb. Helles Karstgestein ragt in die kalte Januarluft. Über die sanften Hügel erklingen die Stimmen von Wanderern: Eine Familie nutzt das herrliche Wetter für einen Ausflug ins Grüne. Hoch oben auf einem Felsen hält der Familienvater inne und spickt über den Rand. Plötzlich verliert er den Halt und stürzt mehrere Meter in die Tiefe. Hart schlägt er mit Schulter und Becken auf dem felsigen Boden auf. Sofort wählt seine Familie die Notrufnummer 112.

In Nürnberg an der Station von Christoph 27 schrillt kurz darauf der Alarm. In weniger als zwei Minuten steigen Pilot Tilman Blaich, Rettungsassistent Zoltan Nick und Hubschraubernotarzt Dr. Harald Strauss an Bord des Rettungshubschraubers, lassen die Turbinen an und heben vom Boden ab. Als erstes Rettungsmittel landet Christoph 27 kurze Zeit später auf einer Wiese unweit des Felsens. Sofort eilen Notarzt und Rettungsassistent zu dem gestürzten Mann. Dieser hat sich mehrere Brüche zugezogen und schwebt in Lebensgefahr. Die beiden Luftretter lindern seine Schmerzen mit Medikamenten, versorgen seine Brüche und Wunden und bereiten ihn für den Transport in eine Klinik vor. Unterstützt durch die Bergwacht und den bodengebundenen Rettungsdienst bringen sie den Patienten zum rot-weißen Rettungshubschrauber. „Dank des Hubschraubers konnten wir nicht nur schnellstmöglich einen Notarzt zum schwerverletzten Mann bringen, sondern ihn auch auf dem schnellsten Weg in eine Klinik transportieren“, berichtet Pilot Tilman Blaich. Wenige Minuten später landet der Hubschrauber in Erlangen an der Universitätsklinik. Hier übergeben die Luftretter den Patienten zur weiteren Versorgung an das Klinikpersonal.

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