01.06.2018 | News-Bericht

Feierlicher Start für den neuen „RK-1“

  • Von links nach rechts: Dr. Peter Huber, Geschäftsführer der ARA Flugrettung, Dr. Peter Ambrozy, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes - Landesverband Kärnten, Dr. Beate Prettner, Landeshauptmann-Stellvertreterin des Landes Kärnten, Reinhart Rohr, Präsident des Kärntner Landtages und Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ Österreich.
    Von links nach rechts: Dr. Peter Huber, Geschäftsführer der ARA Flugrettung, Dr. Peter Ambrozy, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes - Landesverband Kärnten, Dr. Beate Prettner, Landeshauptmann-Stellvertreterin des Landes Kärnten, Reinhart Rohr, Präsident des Kärntner Landtages und Dr. Peter Rezar, Präsident des ARBÖ Österreich.
  • Die H 145 als neuer RK-1
    Die H 145 als neuer RK-1

Generationswechsel an der Station in Fresach: Die ARA Flugrettung stellte dort heute feierlich den neuen Notarzthubschrauber „RK-1“ vor. Die hochmoderne und leistungsfähige H 145 ist eine der beiden ersten ihres Typs, die in Österreich in Dienst gehen und stellt damit einen Generationswechsel in der Flugrettung des Landes dar.

Der Geschäftsführer der ARA Flugrettung, Dr. Peter Huber, eröffnete die Feier an der Station. Für ihn machen die Flugretter mit der Indienststellung der H 145 in Fresach einen Schritt in die Zukunft: „Schon ein Blick ins Cockpit zeigt den Unterschied: Den Piloten werden alle wichtigen Triebwerks-, Fluglage- und Luftrauminformationen auf großformatigen Bildschirmen angezeigt. Ein 4-Achsen-Autopilot entlastet sie im Reiseflug.“

Mit dem jetzt vollzogenen Musterwechsel können die Besatzungen künftig ein noch größeres Einsatzspektrum abdecken. Vor allem im Bereich der dringenden Intensivtransporte zwischen Kliniken eröffnen sich eine Reihe neuer Möglichkeiten. Denn jetzt kann fallabhängig hochspezialisierte Ausrüstung, z. B. ein Inkubator oder eine mobile Herz-Lungen-Maschine, zugeladen werden. Zudem bietet der Hubschrauber Platz für die Begleitung durch zusätzliches medizinisches Fachpersonal, beispielsweise einen Kinderarzt.

Dr. Peter Ambrozy, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes - Landesverband Kärnten, lobte in seiner Rede die jahrelange vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ARA Flugrettung: „Wir sind stolz, mit der ARA Flugrettung seit Jahren einen professionellen und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben. Insbesondere den Mitarbeitern und ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen möchte ich ausdrücklich für ihr Engagement danken.“

Die Landeshauptmann-Stellvertreterin des Landes Kärnten, Dr. Beate Prettner, hob in ihrem Grußwort die wichtige Rolle des Notarzthubschraubers für die schnelle notfallmedizinische Versorgung der Menschen in der Region hervor und dankte den Flugrettern für ihre Arbeit.

Auch ein Schritt in die Zukunft: Der Hubschraubertyp H 145 ist zugelassen für den Einsatz von Nachtsichtgeräten, sogenannten Night Vision Goggles, die Einsätze in Dunkelheit noch sicherer machen. Zudem verfügt er über eine komplette Nachtflugausstattung, die unter anderem einen Hochleistungsscheinwerfer und eine spezielle Cockpit-Konfiguration umfasst. „Nach der Inbetriebnahme der H 145 hier in Reutte und dann auch an unserer Station in Fresach planen wir eine Erweiterung der täglichen Dienstzeiten auf 7 bis 22.30 Uhr“, so Dr. Huber. „Langfristig streben wir bei der ARA Flugrettung eine Umstellung auf den 24-h-Betrieb an.“

„RK-1“ in Fresach

Der rot-weiße Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten, Winchoperatorn bzw. Notfallsanitätern und Flugrettern besetzt. Als Besonderheit ist der Notarzthubschrauber „RK-1“ in Fresach mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Die ARA Flugrettung arbeitet beim Betrieb des Hubschraubers mit dem ÖRK Kärnten zusammen. Dieses stellt als Partner und Teilhaber die Gestellung der Notfallsanitäter sicher.  

Der Notarzthubschrauber „RK-1“ wird in Mittel- und Oberkärnten, vor allem in den Gebieten um den Katschberg im Norden, den Weissensee im Westen, das Dreiländereck im Süden und den Wörthersee alarmiert. Im Winter wird er häufig in die Skigebiete Bad Kleinkirchheim, Turracher Höhe, Mölltaler Gletscher, Katschberg, Goldeck sowie Naßfeld angefordert.

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Die Fresacher Flugretter waren innerhalb kürzester Zeit vor Ort.
05.01.2018 | News-Bericht
Dezember in Osttirol: Die Wasserfälle an den umliegenden Berghängen waren in großen Eiszapfen zugefroren. Mit Steigeisen und Spezialgeräten bahnten sich zwei Kletterer ihren Weg…