27.08.2018 | News-Bericht

Feuerwehrfahrzeug überschlägt sich

  • Kurz nachdem der Alarm die DRF Luftrettung in Halle erreicht hatte, konnte der Pilot die H 135 schon am Unfallort aufsetzen. Notarzt und Notfallsanitäterin begannen unverzüglich mit der Versorgung der Verletzten. Symbolbild.
    Kurz nachdem der Alarm die DRF Luftrettung in Halle erreicht hatte, konnte der Pilot die H 135 schon am Unfallort aufsetzen. Notarzt und Notfallsanitäterin begannen unverzüglich mit der Versorgung der Verletzten. Symbolbild.

Eine Ferienlagerfahrt endete für fünf Mitglieder einer Freiwilligen Jugendfeuerwehr und ihre Betreuerin mit einem Schock: Auf der Heimreise kollidierte ihr Fahrzeug auf der B100 im Landkreis Bitterfeld mit einem Pkw im Gegenverkehr. Das Feuerwehrauto kam dadurch von der Straße ab und steuerte in ein angrenzendes Waldstück. Dort überschlug sich der Wagen, bis er schließlich auf dem Dach liegen blieb. Die Luftrettungsdienstleitstelle des Landes Sachsen-Anhalt entsandte sofort Christoph Halle zur Bundesstraße. Eiligst bestiegen Pilot Norbert Ebbighausen, Hubschraubernotarzt Dr. Ekkehard Beyer und Notfallsanitäterin Bernadette Marzotko ihre rot-weiße H 135 und flogen zur Einsatzstelle.  

Eine Rettungswagenbesatzung und ein bodengebundener Notarzt waren vor Ort, als Christoph Halle eintraf und auf einer nahegelegenen Straßenkreuzung landete. Umgehend liefen Dr. Ekkehard Beyer und Bernadette Marzotko hinzu, um sich ein Bild von den Verunglückten zu machen. Die Insassen des Pkw und fünf der Feuerwehrfreunde trugen nur leichte Verletzungen davon – trotz des schweren Unfallhergangs und des völlig zerstörten Fahrzeuges. Eine 13-jährige Ferienlagerteilnehmerin traf es hingegen etwas schlimmer: Sie erlitt eine mittelschwere Knie- und mutmaßlich auch eine Wirbelsäulenverletzung. „Die bodengebundenen Kollegen hatten das Mädchen sehr gut vorversorgt, so dass wir die Patientin übernahmen und die Behandlung fortsetzten“, schildert Notfallsanitäterin Bernadette Marzotko.  

Nachdem die Crew von Christoph Halle das junge Feuerwehrmitglied behutsam in die Maschine der DRF Luftrettung umgeladen hatte, machte sich die Besatzung auf den Weg zur Universitätsklinik nach Halle. Nach einem 13-minütigen Flug kamen Ebbighausen, Beyer und Marzotko dort mit ihrer Patientin an und übergaben diese für die weitere medizinische Versorgung unmittelbar an das Team der zentralen Notaufnahme. 

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