29.11.2018 | News-Bericht

Frontaler Zusammenstoß auf der L 146

  • Schnelle Hilfe auch wenn es dunkel ist: Die Piloten der DRF Lufrettung setzen bei ihren nächtlichen Einsätzen Nachtsichtbrillen ein. Symbolbild.
    Schnelle Hilfe auch wenn es dunkel ist: Die Piloten der DRF Lufrettung setzen bei ihren nächtlichen Einsätzen Nachtsichtbrillen ein. Symbolbild.

In den Abendstunden erreichte die Crew der DRF Luftrettung aus Villingen-Schwenningen noch eine späte Alarmierung. Zwischen Menzenschwand und St. Blasien trug sich ein schwerer Verkehrsunfall zu: Auf der Landstraße 146 geriet ein VW in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Kia. Der Aufprall der Wagen war so stark, dass der Kia von der Straße geschleudert wurde, in eine Böschung flog und dort auf dem Dach liegen blieb. Die Fahrer der beiden Autos wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Neben anderen Rettungsmitteln beorderte die Integrierte Leitstelle Waldshut auch Christoph 11 zur L 146.

In der Dunkelheit flogen die Piloten Klaus Armbruster und Roy Fleischer, Hubschraubernotärztin Dr. Sabine Merz sowie Notfallsanitäter Andreas Schuhbauer zur Einsatzstelle auf der Landstraße. Dort angekommen, landeten Fleischer und Armbruster die Maschine der DRF Luftrettung auf der Fahrbahn, die von der zuvor eingetroffenen Feuerwehr ausgeleuchtet wurde. Auch ein Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung waren bereits da, als Merz und Schuhbauer zu den Verunglückten eilten. „Wir übernahmen von dem bodengebundenen Notarzt einen Patienten zum schonenden und schnellen Transport zur Klinik in Villingen-Schwenningen. Der Mann konnte sich nach dem Unfall noch selbst aus seinem Auto befreien“, erzählt Andreas Schuhbauer. Trotz dieses Umstands sollte im Krankenhaus aber abgeklärt werden, ob er sich doch schlimmere Verletzungen zugezogen hatte, als es zunächst den Anschein erweckte. „Eine schwere Wirbelsäulen- und Kopfverletzung musste ausgeschlossen werden“, erläutert der Notfallsanitäter.

Nach der ersten Versorgung des Unfallopfers, bereitete die Crew von Christoph 11 den Mann für den Flug vor. Während der andere Autofahrer mit dem Rettungswagen zu einem nahegelegenen Krankenhaus gebracht wurde, flogen die Luftretter aus Villingen-Schwenningen ihren Patienten zum Schwarzwald-Baar-Klinikum, das als überregionales Traumazentrum zertifiziert ist. Dort übergab die Besatzung den Verunglückten den bereitstehenden Spezialisten, die ihn umgehend untersuchten und weiterbehandelten.

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