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24.03.2017 | News-Bericht

Fußgänger von Auto erfasst: Einsatz für die Luftretter aus Dortmund

  • Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort fliegt die Dortmunder Besatzung der DRF Luftrettung den Schwerverletzten in eine Klinik.
    Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort fliegt die Dortmunder Besatzung der DRF Luftrettung den Schwerverletzten in eine Klinik.

Ampeln, Fußgängerüberwege und Zebrastreifen tragen erheblich zur Verkehrssicherheit bei. Dennoch sollten sich Fußgänger stets vergewissern, ob sie die Straße tatsächlich gefahrlos überqueren können. Durch den fehlenden Schutz, wie er beispielsweise in einem Auto gegeben ist, sind bei einem Zusammenprall mit anderen Verkehrsteilnehmern schwere Verletzungen vorprogrammiert.

So ist es vor Kurzem einem 84 Jahre alten Fußgänger in Dülmen (Nordrhein-Westfalen) ergangen. Er wurde auf einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst, prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und blieb schließlich auf der Straße liegen. Umstehende setzten sofort einen Notruf ab, die Rettungsleitstelle alarmierte die Dortmunder Besatzung der DRF Luftrettung sowie bodengebundene Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr zum Unfallort. Damit Pilot Alwin Vollmer den Hubschrauber nahe der Unfallstelle landen konnte, hatte die Polizei die Kreuzung zuvor abgesperrt. Notärztin Martina Horstjann und Notfallsanitäter Patrick Postelt eilten zu dem Patienten, der Frakturen von Ober- und Unterschenkel, offene Platzwunden am Kopf und im Gesicht sowie ein mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte. Sie versorgten den Schwerverletzten gemeinsam mit den bodengebundenen Kollegen in einem Rettungswagen.

Der Patienten erhielt einen Zugang, um ihm Infusionen und Schmerzmittel zu verabreichen. Ein EKG wurde geschrieben, um Herzerkrankungen auszuschließen, anschließend wurde der Mann in Narkose gelegt, intubiert und künstlich beatmet. Auf ein Spineboard fixiert bereitete die medizinische Hubschrauberbesatzung den 84-Jährigen für den Transport vor, anschließend wurde er innerhalb von nur zwölf Minuten in die Städtische Klinik Nord nach Dortmund geflogen und dem dortigen Klinikpersonal übergeben. Danach startete die Crew direkt durch zu einem Folgeeinsatz: Eine schwerverletzte Frau sollte aus einem Krankenaus in Marsberg schnell und schonend in das Universitätsklinikum Göttingen transportiert werden.

 

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