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17.03.2017 | News-Bericht

Gefahrguttransporter kracht in Lkw

  • Nach der Befreiung aus seinem zerstörten Fahrzeug wird der schwer verletzte Fahrer zum Hubschrauber gebracht und in das Universitätsklinikum Heidelberg geflogen.
    Nach der Befreiung aus seinem zerstörten Fahrzeug wird der schwer verletzte Fahrer zum Hubschrauber gebracht und in das Universitätsklinikum Heidelberg geflogen.

Vor Kurzem wurde die Mannheimer Besatzung der DRF Luftrettung zu einem Verkehrsunfall der eher brenzligen Art alarmiert. Auf der A6 bei Dielheim war ein mit Gefahrgut beladener Tanklaster in einen vorausfahrenden Lkw gekracht. Dabei wurde der 61 Jahre alte Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.

Es war 10:39 Uhr, als bei den Mannheimer Luftrettern der Alarm einging. Pilot Andreas Kempf, Notarzt Lars Reinhardt und Notfallsanitäter Thomas Sperber eilten sofort zum Hubschrauber und waren kurz darauf in der Luft mit Kurs auf die A6. Da die Besatzung über Funk erfuhr, dass der verunfallte Lkw Propangas geladen hatte und die Gefahr einer Explosion bestand, landete der Pilot die rot-weiß lackierte Maschine in sicherer Entfernung zur Unfallstelle auf der Autobahn, die während des Einsatzes in Fahrtrichtung Mannheim komplett gesperrt werden musste.

Bodengebundene Rettungskräfte versorgten den Unfallgegner, der einen Schock erlitten hatte, sodass sich die medizinische Hubschrauberbesatzung um den Lkw-Fahrer kümmern konnte, der bereits aus seiner Fahrerkabine befreit worden war. Er hatte mehrere schwere Verletzungen an Kopf und Oberkörper erlitten. Notarzt und Notfallsanitäter untersuchten den Patienten eingehend und versorgten seine Wunden. Anschließend wurde er in den Hubschrauber verbracht und innerhalb von wenigen Flugminuten in die Universitätsklinik Heidelberg transportiert. Kaum wurde er den dortigen Ärzten übergeben, startete die Besatzung zu einem Folgeeinsatz.

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