16.10.2018 | News-Bericht

Gemeinsamer Einsatz von Christoph 37 und Christoph 44

  • Glleich zwei Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden zu einem Unfall alarmiert.
    Glleich zwei Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden zu einem Unfall alarmiert.

Die Alarmierung ging am frühen Abend auf der Nordhäuser Station der DRF Luftrettung ein: Schwerer Verkehrsunfall auf der B 27 bei Herzberg. Zwischen Aue und Kastanienplatz stießen auf der Bundesstraße aus ungeklärter Ursache zwei Wagen frontal zusammen. Sechs Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Unverzüglich nach der Alarmierung flogen Pilot Martin Wagner, Hubschraubernotarzt Dr. Olaf Rose und Notfallsanitäter Matthias Dietrich in ihrem rot-weißen Rettungshubschrauber Christoph 37 zur Einsatzstelle.

„Als wir eintrafen, war bereits unser Hubschrauber aus Göttingen, Christoph 44, vor Ort“, schildert Pilot Martin Wagner die Ankunft seines Teams an der Bundesstraße. Die Göttinger Crew der DRF Luftrettung sei von der Leitstelle ebenfalls zur Unglücksstelle beordert worden, kümmerte sich schon um die Opfer der Kollision. Auch die Feuerwehr und ein bodengebundener Notarzt waren im Einsatz. Nachdem Wagner die Nordhäuser Maschine auf der vollgesperrten Straße landete, stiegen Olaf Rose und Matthias Dietrich aus und übernahmen von ihren bodengebundenen Kollegen eine schwer verletzte Frau. „Bei ihr bestand der Verdacht auf ein Polytrauma“, verdeutlicht Wagner den kritischen Zustand der Patientin. Von dieser Diagnose sprechen Mediziner, wenn eine lebensgefährliche Mehrfachverletzung vorliegt. Umgehend versorgten Rose und Dietrich die Verunglückte.

Nachdem die Frau stabilisiert und transportfähig gemacht wurde, lud das Nordhäuser Team der DRF Luftrettung sie in die rot-weiße EC 135 ein. Während die Besatzung von Christoph 44 ihren Patienten derweil zum Universitätsklinikum nach Göttingen flog, machte sich die Crew von Christoph 37 mit der Schwerverletzten wieder auf den Weg nach Nordhausen. „45 Minuten nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle konnte sie den Ärzten des Südharz-Klinikums zur weiteren Versorgung übergeben werden“, berichtet Martin Wagner. Das Krankenhaus verfügt über ein überregionales Traumazentrum und war damit für die maximale Behandlung der Patientin bestens geeignet.

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