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13.10.2017 | News-Bericht

Halle: Beide Besatzungen bei Falschfahrerunfall im Einsatz

  • Da es galt, zwei Schwerverletzte so schnell und schonend wie möglich in Traumazentren zu transportieren, wurden beide an der Station Halle stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert.
    Da es galt, zwei Schwerverletzte so schnell und schonend wie möglich in Traumazentren zu transportieren, wurden beide an der Station Halle stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert.

Die Autobahn 9 ist mit rund 530 Kilometern eine der längsten in Deutschland. Wie auf anderen Autobahnen auch, sind Unfälle hier leider an der Tagesordnung. So kam es auch kürzlich zu einem Unglück, als ein Falschfahrer, der in Höhe Abfahrt Naumburg unterwegs war, frontal mit einem anderen PKW zusammenstieß. Bei dem Vorfall wurden sowohl der Falschfahrer als auch der Führer des entgegengekommenen Wagens schwer verletzt.

Da die zwei Autofahrer aufgrund ihrer massiven Verletzungen auf dem schnellsten Weg in Unfallkliniken transportiert werden mussten, forderte die Leitstelle Christoph Halle und Christoph Sachsen-Anhalt, beide von der Station Halle, zugleich an. Nach der Alarmierung machten sich die Crews in den rot-weißen Hubschraubern der DRF Luftrettung zeitgleich auf den Weg und erreichten die Unfallstelle nach knapp einer Viertelstunde. Vor Ort war bereits der bodengebundene Rettungsdienst im Einsatz. Die ebenfalls eingetroffene Feuerwehr musste die Betroffenen aus den stark beschädigten Fahrzeugen herausschneiden.

„Der Einsatzort war ein absolutes Trümmerfeld“, erinnert sich Stationsleiter Norbert Ebbighausen. „Der Hergang des Unfalls war für die Besatzungen nicht ersichtlich, für die Teams war es nicht einmal erkennbar, wer überhaupt in wen gefahren war – derart chaotisch war die Unglücksstelle.“

Nachdem die Verletzten aus ihren Wagen befreit wurden, übernahm Christoph Halle die medizinische Versorgung des einen Opfers, während Christoph Sachsen-Anhalt sich um den anderen Patienten kümmerte, ehe die zwei Schwerverletzten in die jeweiligen Maschinen der DRF Luftrettung geladen wurden. Die Hallenser Teams beförderten die beiden Autofahrer in die Unfallklinik Halle Bergmannstrost und in die Uniklinik Halle. In den Krankenhäusern wurden die Schwerverletzten anschließend in den dortigen Notaufnahmen weiterversorgt. Später wurde diagnostiziert, dass sich einer der beiden Fahrzeugführer eine Prellung der Lendenwirbelsäule zugezogen hatte. Der zweite Geschädigte hatte ein Schädelhirntrauma erlitten.

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Für einen schnellen und schonenden Transport wurde der Hallenser Hubschrauber der DRF Luftrettung alarmiert. (Symbolbild)
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