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17.10.2016 | News-Bericht

Hirnblutung im Flugzeug

  • Bei diesem Einsatz am Flughafen blieb Christoph 38 am Boden: Notarzt und Rettungsassistent wurden von der Flughafen Feuerwehr zum Patienten gefahren.
    Bei diesem Einsatz am Flughafen blieb Christoph 38 am Boden: Notarzt und Rettungsassistent wurden von der Flughafen Feuerwehr zum Patienten gefahren.

Hier zu Lande zeigt sich der Oktober von seiner kalten Seite. Der Traum vieler: Jetzt in den Flieger steigen und ab in den warmen Süden. So startete frühmorgens ein Flugzeug vom Dresdner Flughafen mit rund 140 Passagieren, die in das sonnige Zypern reisen wollten. Nach dem Start steigt die Maschine immer höher bis über die Wolken, der Luftdruck in der Kabine verändert sich. Plötzlich verliert einer der Fluggäste das Bewusstsein. Zufällig befindet sich in dem Flieger auch eine Ärztin, die sich mit begrenzten Möglichkeiten um den Patienten kümmern kann. Als der Mann wieder aufwacht, kann er Arme und Beine nicht mehr bewegen.

Nun muss der Pilot eine Entscheidung treffen: 55 Minuten nach dem Start zieht er das Flugzeug auf den Kurs zurück nach Dresden. Dort am Boden schrillt an der Station der DRF Luftrettung der Alarm. Mit der Flughafen Feuerwehr fahren Notarzt Jaroslaw Pyrc und Rettungsassistent Merten Marschallek zu einem Sonderparkplatz für Flugzeuge. Wenig später landet die Maschine und fährt vor. Sofort eilen die beiden Luftretter zu dem Patienten im Flugzeug untersuchen ihn eingehend. „Der Mann war zwar wieder ansprechbar, aber das Sprechen bereitete ihm starke Probleme“, berichtet Merten Marschallek, Rettungsassistent der DRF Luftrettung. Unterstützt durch die Flughafen Feuerwehr bringen die Luftretter den Mann aus dem Flugzeug und in den bereit stehenden Rettungswagen. Hier wird er weiter medizinisch versorgt, bevor ihn Notarzt und Rettungsassistent ins nächste Krankenhaus begleiten.

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