19.01.2015 | News-Bericht

Im Einsatz bis kurz vor Schluss

Das Land bereitete sich auf den Jahreswechsel vor, die ersten waren schon beim Vorbereiten der Silvesterparty und beim Probeböllern. Die Luftretter an der Station Villingen-Schwenningen waren noch bei der Arbeit an diesem Nachmittag. Offizieller Sonnenuntergang und damit Dienstende für Pilot, Notarzt und Rettungsassistent würde um 16:48 Uhr sein. Drei Einsätze hatten sie schon geleistet, würde in diesem Jahr noch einer dazu kommen? Mittags waren sie auf der Waldau bei Titisee-Neustadt. Ein Siebenjähriger war beim Snowboarden so unglücklich gestürzt, dass er sich das Knie schwer verletzt hatte. Pilot Frank Jaenke erzählt: „Wir konnten gleich neben der Piste landen, sodass unser Notarzt und der Rettungsassistent Andreas Schuhbauer schnell beim Patienten waren. Die Besatzung eines Krankentransportwagens hatte ihn schon in den Wagen gebracht, um weitere Auskühlung auf dem kalten Boden zu verhindern. Der Junge hatte starke Schmerzen, das ist bei Verletzungen der Gelenke oft so. Er bekam Schmerzmittel, sein Bein wurde geschient und dann brachten wir ihn zum Hubschrauber. Seine Mutter konnte auch mitfliegen, das ist für Kinder in dieser Stresssituation oft sehr wichtig.“ Kurze Zeit später übergab die Besatzung den jungen Patienten den Ärzten des Universitätsklinikums Freiburg. Elf Minuten vor Ende des Tages und des Jahres 2014 piepte dann noch einmal der Alarm: Eine ältere Frau in Öfingen benötigte schnelle medizinische Hilfe. Sie konnte vor Ort versorgt werden, es war kein Transport in ein Krankenhaus nötig. Dann hieß es auch für die Station Villingen-Schwenningen: Auf in ein gutes neues Jahr 2015!

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