Sie sind hier

27.09.2017 | News-Bericht

Intensivtransport nach Hirnblutung

  • Ein kleiner Junge, der eine Hirnblutung erlitten hatte, musste so schnell wie möglich in eine Spezialklinik transportiert werden. Die Besatzung von Christoph Thüringen flog ihn von Saalfeld nach Leipzig. Symbolbild.
    Ein kleiner Junge, der eine Hirnblutung erlitten hatte, musste so schnell wie möglich in eine Spezialklinik transportiert werden. Die Besatzung von Christoph Thüringen flog ihn von Saalfeld nach Leipzig. Symbolbild.

Manchmal haben Patienten selbst im Krankenhaus keine Ruhe: Ein neunjähriger Junge wurde in den Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola" in Saalfeld wegen eines multiplen Herzfehlers behandelt, als sich das Krankheitsbild des Patienten plötzlich veränderte. Nachdem eine Hirnblutung bei dem Kind eingetreten war, durfte keine Zeit verloren werden. Der Junge musste unverzüglich in das Universitätsklinikum in Leipzig verlegt werden, in dem seine Leiden bereits zuvor therapiert worden waren.

Da aufgrund der Länge des Transportweges eine Beförderung durch den bodengebundenen Rettungsdienst ausgeschlossen war, forderte die Rettungsleitstelle in Jena umgehend Christoph Thüringen von der Station Bad Berka an, damit der junge Patient mittels eines Intensivtransporthubschraubers transportiert werden konnte. Als die Crew 20 Minuten nach der Alarmierung mit der EC 145 an der Saalfelder Klinik eintraf, um die Übernahme des Kindes durchzuführen, war bereits alles vorbereitet worden. Der bodengebundene Rettungsdienst hatte den kleinen Jungen für den Flug vorbereitet und zum Landeplatz der Klinik gebracht. Schonend transportierte das Ärzte- und Sanitäterteam den Neunjährigen gemeinsam mit der Crew von Christoph Thüringen in die Maschine, in der seine Versorgung direkt fortgesetzt wurde. So konnte der Junge durchgehend behandelt werden: von der Krankenstation über den Landeplatz bis zur Uniklinik in Leipzig.

Nur eine halbe Stunde benötigte Pilot Cornelius Kerner, um den kleinen Patienten von Saalfeld nach Leipzig zu befördern. Dort angekommen, wurde der Junge direkt in Empfang genommen und weiterversorgt.

Weitere Neuigkeiten:

Die Station zum Beitrag:

Standorte DRF Luftrettung

Auswählen und mehr erfahren

Von wo starten unsere Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu ihren Einsätzen? Wer koordiniert eine Patientenrückholung aus dem Ausland? Und wo wird unsere Flotte eigentlich gewartet? Lernen Sie die Hubschrauberstationen, das Operation-Center und den Ambulanzflugbetrieb der DRF Luftrettung kennen. Mit einem Klick auf eine unserer Stationen können Sie den jeweiligen Einsatzradius des Hubschraubers erkennen. Weitere Einblicke und Hintergrund- informationen erhalten Sie auf den Stationsseiten.

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Alle Standorte

Mehr zur Station:

Nach einem schweren Auffahrunfall im südlichen Thüringen wurde neben Christoph 60 aus Suhl auch Christoph Thüringen aus Bad Berka alarmiert. (Symbolbild)
01.09.2017 | News-Bericht
Die Besatzung von Christoph Thüringen hatte den vorausgegangenen Einsatz gerade erst abgeschlossen. „Wir mussten einen Schlaganfallpatienten aus dem Krankenhaus in Gotha rasch…