04.10.2018 | News-Bericht

Jugendfeuerwehr übt mit Hubschrauber

  • Schwebte im Rahmen einer realistischen Nachtlandeübung ein: Christoph 42. Symbolbild.
    Schwebte im Rahmen einer realistischen Nachtlandeübung ein: Christoph 42. Symbolbild.

Ende September führte die Jugendfeuerwehr im Bezirk Tolk ihren Jährlichen langen Übungs-Tag durch.  Die Jugendlichen durchleben hierbei verschiedene Einsatzszenarien, vom Löschangriff über Fahrten mit Sonderrechten bis zur technischen Hilfeleistung. Hierzu sollten sie am Abend eine Wiese bei Tolkschuby für die Nachtlandung eines Rettungshubschraubers vorbereiten. Mit einem hatten sie dabei nicht gerechnet: Dass der Hubschrauber tatsächlich kommen würde. Doch genau dies war der Fall, denn um halb zehn schwebte die rot-weiße Maschine der DRF Luftrettung auf der Koppel ein.

Die Piloten Dirk Kugel und Normann Pulina setzten Christoph 42 auf und beantworteten geduldig die vielen Fragen der jungen Feuerwehrleute. „Es war toll zu erleben, mit welchem Interesse und welcher Begeisterung die Mädchen und Jungs uns begrüßt und ausgefragt haben“ berichtet Dirk Kugel. „Wir sind als Luftretter auf die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in der Region angewiesen und freuen uns, dass wir sie hier bei ihrer Übung unterstützen konnten.“

Teil der Nachtlandeübung waren die Vorbereitungen auf der Wiese, der Funkverkehr und die Ausleuchtung des Landeplatzes. Nach der Landung gab es außerdem eine detaillierte Einweisung und Nachbereitung durch die Hubschrauberbesatzung. Kurz vor halb elf meldete sich dann die Leitstelle mit einer echten Alarmierung, einem dringenden Transport von Husum nach Flensburg und die Luftretter brachen wieder auf in die Nacht.

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