16.08.2017 | News-Bericht

Junge ehemalige Patientin besucht die Luftretter

  • Pilot Sebastian Hilliger freut sich über den Besuch
    Pilot Sebastian Hilliger freut sich über den Besuch

Schöne Überraschung Ende April für die Rendsburger Luftretter: Eine junge ehemalige Patientin besuchte die Station und brachte einen Dankeschön-Korb für die Crew mit.

Das junge Mädchen hatte Anfang des Monats dramatische Momente erlebt, als es von einem Hund ins Gesicht gebissen worden war. Die Verletzung war erheblich, sodass die Besatzung des Rettungswagens, die den Einsatzort als erste erreichte, die DRF Luftrettung für den schnellen Transport des Kindes in eine Spezialklinik nachforderte.

Sebastian Hilliger war als Pilot an diesem Tag im Einsatz und erinnert sich noch gut an die Situation, die die Luftretter in dem kleinen Ort im Landkreis Nordfriesland vorfanden. „Das Mädchen und ihre Eltern  standen natürlich unter Schock durch den plötzlichen Angriff des Hundes und die daraus resultierende schwere Gesichtsverletzung. Die Patientin selbst litt unter starken Schmerzen, die unser Hubschraubernotarzt aber mit Medikamenten zügig lindern konnte.“

Nachdem Notarzt Dr. Jan-Thorsten Gräsner und Notfallsanitäter Martino Meli das Mädchen eingehend untersucht hatten, stellte sich die Frage, welche Klinik für ihre Versorgung am besten geeignet sein würde. „Zwei Faktoren gab es zu beachten“, erläutert Sebastian Hilliger. „Zum einen konnte unser Notarzt nicht ausschließen, dass ein Auge verletzt war. Es musste daher eine Klinik mit Augenspezialisten sein. Zum anderen sollte die Wunde von Spezialisten der plastischen Chirurgie so fein genäht werden, dass möglichst wenige Narben zurückbleiben würden. Daher fiel die Wahl auf das Uniklinikum in Kiel, in deren Schockraum wir das Mädchen schnellstmöglich und schonend transportierten.“

Einige Wochen nach dem schweren Unfall besuchte die junge ehemalige Patientin die Luftretter an ihrer Station in Rendsburg. Nach der Übergabe ihres Dankeschön-Korbes ließ sie sich den Hubschrauber zeigen und staunte über die vielen Knöpfe und Schalter und Bildschirme im Cockpit. Die Crew freute sich zu hören, dass sie den Angriff gut überstanden hatte und die Verletzungen gut verheilt waren.

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