28.06.2019 | News-Bericht

Kleinbus im Gegenverkehr

  • Insgesamt drei Hubschrauber waren im Einsatz, darunter auch Christoph Regensburg der DRF Luftrettung. Symbolbild.
    Insgesamt drei Hubschrauber waren im Einsatz, darunter auch Christoph Regensburg der DRF Luftrettung. Symbolbild.

Die Bundesstraße 20 verbindet Eggenfelden mit Straubing. In der Mitte der beiden Städte liegt Landau an der Isar, wo die Strecke den Fluss kreuzt. Hier ist an einem Sonntagnachmittag ein Fahrer mit seinem Kleinbus Richtung Eggenfelden unterwegs, begleitet von zwei weiteren Personen. Am sogenannten Landauer Berg gerät der Mann plötzlich und aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und streift den BMW eines 73-Jährigen, der nach Straubing will. Anschließend prallt der Kleinbus laut Polizeipräsidium Niederbayern frontal in ein zweites entgegenkommende Fahrzeug. Ein 78-jährige Frau in diesem Auto wird schwerstverletzt und verstirbt noch an der Unfallstelle. Auch alle anderen Personen erleiden körperliche Schäden bei dem tragischen Vorfall, müssen am Unfallort medizinisch erstversorgt und anschließend in mehrere Kliniken gebracht werden.

Die Rettungsleitstelle alarmiert deswegen insgesamt drei Hubschrauber, darunter Christoph Regensburg. Pilot Georg Fuhrmann, Notarzt Dr. Markus Zimmermann und Notfallsanitäter Maximilian Klaritsch brechen von der Luftrettungsstation Regensburg sofort auf zur Bundesstraße 20. Am Einsatzort nach kurzem Flug angekommen, kümmert sich das Team der DRF Luftrettung um den 73-Jährigen, der im zuerst vom Kleintransporter gestreiften BMW am Steuer saß. Der Pkw wurde bei dem Unfall zunächst nach rechts gegen die Leitplanke geschleudert und rutschte anschließend auf das Bankett der Gegenfahrbahn. Dabei hat sich der Fahrer des Wagens ein Polytrauma, eine lebensbedrohliche Mehrfachverletzung zugezogen. Notarzt Zimmermann und Notfallsanitäter Klaritsch versorgen die schweren Verwundungen erst einmal an der Unfallstelle. Anschließend lädt das Team von Christoph Regensburg den BMW-Fahrer in den rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung und fliegt den 73-Jährigen zur weiteren Behandlung in nur 18 Minuten ins Uniklinikum Regensburg.

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