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05.12.2016 | News-Bericht

Kleines Kind durch Sturz schwer verletzt

  • Innerhalb weniger Minuten fliegen die Luftretter den kleinen Patienten in eine Spezialklinik. (Symbolbild)
    Innerhalb weniger Minuten fliegen die Luftretter den kleinen Patienten in eine Spezialklinik. (Symbolbild)

An einem kalten, wolkenverhangenen Donnerstag herrscht wildes Toben in einer Kindertagesstätte des Landkreises Goslar. Als die ersten Regentropfen vom Himmel fallen, heißt es für alle Kinder: Heute wird drinnen gespielt. Für die Kleinen gibt es aber auch hier viel zu entdecken. So klettert ein 2-Jähriger auf einen Kletterturm. Doch plötzlich verliert er den Halt und stürzt. Dabei fällt er so unglücklich hin, dass er sich schwer am Oberschenkel verletzt. Sofort setzen die Betreuer einen Notruf ab.

Kurz darauf trifft ein bodengebundener Notarzt ein. Als der Arzt den kleinen Jungen untersucht muss er feststellen, dass sich dieser einen sehr komplizierten Oberschenkelbruch zugezogen hat. „Der Kleine musste so schnell wie möglich in eine Spezialklinik gebracht werden“, erzählt Mathias Mader, Pilot der DRF Luftrettung. „Deshalb wurden wir, die Göttinger Luftretter, nachalarmiert. Mit dem Rettungshubschrauber sollte der Patient auf dem schnellsten Weg in die Universitätsklinik nach Göttingen gebracht werden.“

Kaum haben die Luftretter die Einsatzdaten entgegengenommen, heben sie mit Christoph 44 auch schon vom Boden ab. Innerhalb von wenigen Minuten legen sie die 60 Kilometer bis zum Einsatzort zurück. Doch während des Fluges verschlechtert sich das Wetter zunehmend: Heftiger Regen verringert die Sicht rund um die Kindertagesstätte erheblich. „So mussten wir einige Kilometer entfernt landen, dort von einem Rettungswagen abgeholt und zu dem Kind gefahren werden“, berichtet Mathias Mader. Vor Ort angekommen übernehmen Notärztin Dominique von der Straten und Rettungsassistentin Tanja Perske die medizinische Versorgung des kleinen Patienten. In strömendem Regen fährt sie der Rettungswagen anschließend zurück zum Hubschrauber. Dort tut sich plötzlich eine Regenlücke auf. Mit dem 2-Jährigen an Bord zieht Mathias Mader die Maschine wieder in den Himmel. „So konnten wir ohne Umwege zur Universitätsklink nach Göttingen fliegen und den verletzten Jungen dort zur weiteren Behandlung an das Klinikpersonal übergeben“, erzählt Mathias Mader.

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