07.04.2016 | News-Bericht

Kleinkind stürzt aus dem dritten Stockwerk

  • Die DRF Luftretter aus Dortmund im Einsatz nach dem Sturz eines Kleinkindes aus dem dritten Stock.
    Die DRF Luftretter aus Dortmund im Einsatz nach dem Sturz eines Kleinkindes aus dem dritten Stock.
  • Mit Christoph Dortmund wird das schwer verletzte Kleinkind von Hagen ins Krankenhaus geflogen.
    Mit Christoph Dortmund wird das schwer verletzte Kleinkind von Hagen ins Krankenhaus geflogen.
  • Nach der Akutversorgung wird das Mädchen in den Hubschrauber der DRF Luftrettung gebracht.
    Nach der Akutversorgung wird das Mädchen in den Hubschrauber der DRF Luftrettung gebracht.

Das ist der Alptraum aller Eltern: Sie sind eine Sekunde unaufmerksam und schon passiert etwas. Ihrem Entdeckungsdang folgend krabbeln kleine Kinder im Haus überall hin, ziehen sich an Schränken hoch und steigen auf Stühle. So auch in einem Haus in Hagen bei offenem Fenster.

Die Besatzung von Christoph Dortmund befindet sich gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz, da erreicht sie der Notruf: Ein Kleinkind ist aus dem dritten Stock gestürzt. Vor Ort braucht es so schnell wie möglich einen Notarzt.

Sofort steuert Alwin Vollmer, Pilot der DRF Luftrettung, das neue Ziel in Hagen an, um zu dem schwer verletzten Mädchen zu gelangen. Gemeinsam mit Rettungsassistent Michael Achenbach und Notärztin Susanne Hagen an Bord sucht er nach einem geeigneten Landeplatz. Alwin Vollmer wählt eine Wiesen unweit der Unfallstelle aus. Um keine Zeit zu verlieren koordiniert er die Abholung der Hubschrauberbesatzung mit der Leitstelle. Von der Wiese aus eilen die Rettungskräfte der DRF Luftrettung los in Richtung Unfallstelle, werden unterwegs von einem Krankenwagen aufgesammelt und erreichten so unverzüglich das schwer verletzte Kleinkind.

Durch seinen Sturz aus rund neun Metern Höhe erlitt das 17 Monate alte Kind einen Oberschenkelbruch sowie eine Schädelbasisfraktur – es befindet sich in akuter Lebensgefahr. Zusammen mit einem bodengebundenen Notarzt versorgt Notärztin Susanne Hagen das verletzte Kind: Das gebrochene Bein wird geschient und der Kopf stabil in eine Halswirbelsäulenschiene eingebettet. Im Anschluss an die Akutversorgung fahren die Einsatzkräfte das Kleinkind mit dem Rettungsfahrzeug zum Hubschrauber.

Mit dem kleinen Patienten an Bord startet Pilot Alwin Vollmer den rot-weißen Hubschrauber und zieht Richtung Dortmund davon. Im Schockraum des Dortmunder Krankenhauses übergibt die Besatzung des Hubschraubers anschließend das Mädchen zur weiteren Versorgung an das Klinikpersonal.

„Wir sehen tagtäglich viele Unfälle und Verletzungen. Aber ein solcher Einsätze mit einem schwer verletzten Kleinkind, das in akuter Lebensgefahr schwebt, geht uns auch besonders nahe“, erzählt Pilot Alwin Vollmer nach dem Einsatz.

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