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20.06.2017 | News-Bericht

Kollision mit Baum

  • Frontale Kollision mit einem Baum: Ein schwerverletzter Motorradfahrer musste schnell und schonend in eine Spezialklinik geflogen werden.
    Frontale Kollision mit einem Baum: Ein schwerverletzter Motorradfahrer musste schnell und schonend in eine Spezialklinik geflogen werden.

Ein Motorradausflug mit Freunden im Schwarzwald endete im Juni tragisch: Einer der Fahrer verlor die Kontrolle über seine Maschine, kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Seine Freunde kümmerten sich sofort um den Schwerverletzten und alarmierten den Rettungsdienst.

Wenig später waren die Besatzung eines Rettungswagens und ein bodengebundener Notarzt vor Ort und begannen, den Verletzten zu versorgen. Schnell zeigte sich, dass er in Lebensgefahr schwebte und so schnell wie möglich in einer Spezialklinik versorgt werden musste. Geschätzte Fahrzeit in das Universitätsklinikum Tübingen: Mindestens eine halbe Stunde. Also forderte der Notarzt bei der Leitstelle Freudenstadt einen Hubschrauber für den schnellen und schonenden Transport des Motorradfahrers an.

Kurz darauf schrillten die Alarmmelder in der Leonberger Station der DRF Luftrettung. Für Pilot Jochen Fleckenstein, Notarzt Dr. Christoph Wihler und Notfallsanitäter Arndt Kissling war es der erste Einsatz des Tages. Während der Pilot schon die Triebwerke von Christoph 41 anließ, erhielten Notarzt und Notfallsanitäter von der Leitstelle erste Informationen zum Patienten. Dann waren sie in der Luft und unterwegs Richtung Süden.

Arndt Kissling unterstreicht die Vorteile der Luftrettung: „Staus überfliegen wir einfach, ebenso enge und kurvige Straßen, wie sie oft im Schwarzwald zu finden sind. Wir sind sehr schnell am Einsatzort und können schwer Verletzte und Erkrankte in kurzer Zeit und schonend auch in weiter entfernte Spezialkliniken fliegen. Als wir bei diesem Einsatz am Unfallort eintrafen, hatten die bodengebundenen Kollegen den Motorradfahrer bereits sehr gut versorgt, sodass wir ihn zügig in den Hubschrauber übernehmen konnten. Nach kurzer Zeit konnten wir wieder starten und Kurs nehmen auf Tübingen. Hier übergaben wir ihn dem Schockraumteam der Universitätsklinik zur weiteren Versorgung. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Genesung!"

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