17.06.2019 | News-Bericht

Kollision mit Reisebus

  • Die DRF Luftrettung aus Suhl war schnell zur Stelle, um eine schwer verletzte Frau zu versorgen.
    Die DRF Luftrettung aus Suhl war schnell zur Stelle, um eine schwer verletzte Frau zu versorgen.

Am Freitag kommt es auf dem Autobahnzubringer zwischen Arnstadt und der Autobahn 71 zu einem schlimmen Unfall: Ein mit zwei Personen besetzter Pkw, so berichtet die Landespolizeidirektion Thüringen, stößt am Nachmittag mit einem aus Baden-Württemberg kommenden Reisebus zusammen. In diesem befinden sich Schüler einer Stuttgarter Schule und ihre Lehrer. „Das Auto wurde von dem Bus erfasst und quer über die Fahrbahn in einen Graben geschleudert“, beschreibt Christoph-60-Pilot Martin Hannig das Szenario. Durch die Kollision werden sowohl die Auto- als auch die Businsassen teils schwer verletzt. Die Leitstelle Ilm-Kreis entsendet sofort verschiedene Rettungsmittel zum Unglücksort, unter anderem die Crew der DRF Luftrettung aus Suhl.

Unverzüglich fliegen Hannig, Hubschraubernotarzt Robert Schmitt und Rettungsassistent Ingo Müller zur A71. Der Pilot landet die rot-weiße EC 135 der DRF Luftrettung auf der Straße, und das medizinische Team von Christoph 60 steigt rasch aus. Der bodengebundene Rettungsdienst ist schon anwesend und kümmert sich um die rund 20 leichter verletzten Unfallopfer. Robert Schmitt und Ingo Müller nehmen sich hingegen der schwer verletzten Pkw-Fahrerin an, die in ihrem Wagen eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit wird.

Die medizinische Besatzung von Christoph 60 untersucht die 75-jährige Patientin eingehend. Die Seniorin hat bei dem Unfall ein Thorax-Trauma sowie ein stumpfes Bauch-Trauma erlitten. Unverzüglich versorgen der Notarzt und der Rettungsassistent der DRF Luftrettung die Frau. „Wegen der Schwere ihrer Verletzungen wurde die Fahrerin intubiert und beatmet. Außerdem wurde eine Thorax-Drainage angelegt“, erläutert Martin Hannig das medizinische Vorgehen seiner Crew-Kollegen.

Während die übrigen Verunglückten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden, lädt das Suhler Team der DRF Luftrettung die 75-Jährige in den Hubschrauber ein, um sie schnellstmöglich zum Helios Klinikum nach Erfurt zu fliegen. In dem als überregionales Traumazentrum zertifizierten Haus der Maximalversorgung soll die schwer verletzte Autofahrerin optimal weiterbehandelt werden. Nach nur sieben Minuten treffen die Thüringer Luftretter ein und übergeben die Patientin dem bereitstehenden Ärzteteam, ehe sie kurz darauf bereits zu dem nächsten Einsatz gerufen werden.

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