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22.12.2017 | News-Bericht

In Kurve ins Schleudern geraten

  • Christoph 37 wurde zu einem Einsatz im Kyffhäuserkreis alarmiert. Symbolbild.
    Christoph 37 wurde zu einem Einsatz im Kyffhäuserkreis alarmiert. Symbolbild.

Das nordthüringische Sondershausen besticht durch eine malerische Lage. Gelegen im romantischen Tal des Flusses Wipper, säumen Wiesen, Felder und Waldstücke die Straßen, die zu der Stadt im Kyffhäuserkreis führen. Für die Schönheit der Umgebung hatte ein 26-Jähriger am frühen Morgen aber keinen Sinn, als er mit seinem Auto die Bundesstraße 4 nahe des Ortes befuhr. Der junge Mann war bereits seit einigen Stunden unterwegs, hatte eine längere Strecke hinter sich gebracht. Plötzlich war er für einen kurzen Augenblick unaufmerksam: In einer leichten Rechtskurve geriet sein Wagen so sehr ins Schleudern, dass dieser sich mehrfach überschlug.

Die Leitstelle alarmierte den bodengebundenen Rettungsdienst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, erkannten sie sofort, dass der Fahrer so schwere Verletzungen erlitten hatte, dass er schnellstmöglich zur Maximalversorgung in eine entsprechende Klinik befördert werden musste. „Und für diesen raschen Transport wurden wir angefordert“, erklärt Martin Wagner, Pilot von Christoph 37. „Als wir an der Unglücksstelle ankamen, hatte die Polizei bereits die ganze Strecke abgesperrt, so konnten wir zügig direkt neben dem Unfallort landen.“ Das medizinische Team, Notfallsanitäter Matthias Dietrich und Hubschraubernotarzt Dr. Björn Lorenz, unterstützte sogleich die Bodenkräfte. Denn der 26-Jährige hatte sich bei dem Unfall ein lebensbedrohliches Polytrauma zugezogen und musste unter anderem wegen eines offenen Schädel-Hirn-Traumas behandelt werden.

„Gerade bei Hirnverletzungen ist natürlich Eile geboten, man muss mit gefährlichen Komplikationen rechnen“, führt Wagner aus. „Bei unserer Ankunft war der Mann aber schon sehr gut vorversorgt, so dass sein Kreislauf zum Glück mittlerweile stabil war. Wir haben ihn dann in unsere Maschine eingeladen, in der wir ihn transportfähig machten und unsere medizinische Crew sich um ihn kümmerte.“

Umgehend startete Wagner den rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung erneut, und die Besatzung von Christoph 37 hob mit dem Patienten ab. Nach nur wenigen Minuten erreichte das Team bereits das Südharz-Klinikum in Nordhausen, in welcher der 26-Jährige die optimale Versorgung erhielt.

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